| Definitionen
Eigenschaften - Botanische Begriffe - Inhaltsstoffe - Verarbeitung
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| A |
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Absorbierend
Äußerliche Anwendung: Aufbringung der Pflanze in Pulverform zum Austrocknen der Wunde. Innerliche Anwendung: Verbindung der Pflanzenwirkstoffe mit den Magenabsonderungen um den Durchgang durch den Darm zu verlangsamen und das Luftschlucken und das Auftreiben von Gasen zu verhindern.
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Absud
Die Pflanzenteile werden in kaltes Wasser gelegt und in einem geschlossenen Behälter nach Vorschrift gekocht.
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Achäne
Aus unterständigem Fruchtknoten gewachsene, einsamige Schließfrucht, bei der Samen- und Fruchtwand
miteinander verwachsen sind.
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Achse
Teil der Pflanze, der die Verzweigungen trägt, meist senkrecht (Ährenachse,
Stängelachse).
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Adstringierend
Zusammenziehung des Haut- und Schleimhautgewebes durch Veränderung der Körpereiweiße. Der Austritt von Gewebsflüssigkeit wird vermindert, der Angriff von Bakterien erschwert, Entzündungen gehen zurück (Gerbstoffe).
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Adventivpflanze
In jüngerer Zeit eingeführte, eingewanderte oder eingeschleppte Pflanze.
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Adventivwurzeln
Nachträglich entstandene Wurzel an der Sprossachse.
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Ähre
Blütenstand mit einer gestreckten Achse, an der die Blüten ohne Stiel sitzen.
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Alkaloide
Stickstoffhaltige, komplex aufgebaute Substanzen, die teilweise eine ähnliche Struktur besitzen, wie wichtige Stoffe
des menschlichen Nervensystems. Alkaloide gehören daher häufig zu den stark wirksamen, in hoher Dosis toxischen
Stoffen. Sie können unter anderem krampflösend, aber auch krampferzeugend, schmerzstillend, schlaffördernd,
Halluzinationen auslösend oder blutdrucksenkend wirken (z. B. Opium, Schöllkraut, Tollkirsche).
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Androeceum
Männliche Blütenteile.
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Antiallergisch
Zurückdrängung von entzündlichen Reaktionen, die durch Allergene hervorgerufen werden.
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Antianämisch
Die Blutarmut vermindernd. Mittel, die den Aufbau der roten Blutkörperchen fördern.
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Antidiabetisch
Den Blutzuckerspiegel senkend.
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Antibakteriell
Bakterienhemmend oder -abtötend.
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Antidiarrhoisch
Bekämpfung des Durchfalles durch Zufuhr von adstringierenden Substanzen oder Beruhigung des Darmtraktes.
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Antiinfektiös
Bekämpfung von Infektionen.
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Antineuralgisch
Linderung von Nervenschmerzen.
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Antiparasitär
Vernichtung von Parasiten (Zecken, Milben, Würmer).
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Antiseptisch
Hemmung von Bakterien auf Haut oder Schleimhaut.
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Aphrodisiakisch
Verstärkung der Potenz und/oder des Geschlechtstriebes
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Appetitanregend
Appetitanregung durch Steigerung der Ausschüttung von Verdauungssäften (Bitterstoffe).
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Aromatisch
Geruchs- und Geschmackseigenschaften von ätherischen Ölen. Durch Geruchswahrnehmungen können bestimmte Effekte im zentralen Nervensystem ausgelöst werden (Beruhigung, Anregung Stimmungsausgleich).
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Ätherische Öle
Man unterscheidet fette Öle und ätherische Öle. Fette Öle werden aus Samen oder Früchten gepresst. Sie dienen zur
Herstellung von Salben oder Ölauszügen (zum Beispiel Mandel- oder Olivenöl). Ätherische Öle sind flüchtige und daher
geruchsintensive Flüssigkeiten, die wie die fetten Öle nicht mit Wasser mischbar sind. Ätherische Öle werden meist
durch Wasserdampfdestillationen gewonnen. Sie haben vielfältige Heilwirkungen.
Flüssige, nicht mit Wasser mischbare, flüchtige, geruchsintensive Stoffgemische, die verschiedenste
Wirkungen haben können: beruhigend, kreislaufanregend, antibakteriell, entzündungshemmend,
verdauungsfördernd, blähungstreibend.
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Ausdauernd
Pflanze, die mehrere Jahre lebt.
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Aufguss
Die frischen Kräuter werden gründlich gereinigt, zerschnitten und in der entsprechenden Menge in ein Glasgefäß gegeben.
Wasser wird kochend bzw. siedend über die vorbereiteten Kräuter gegossen. Frische Kräuter nur kurz ziehen lassen (eine
Minute genügt). Getrocknete Kräuter sollten etwas länger ziehen (zwei Minuten). Grundsätzlich verwendet man einen
gehäuften Teelöffel Kräuter auf einen viertel Liter Wasser oder je nach Zubereitungsanleitung. Der Teebehälter sollte
aus Glas, Steingut, Ton oder Email sein.
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Ausgerandet
Leicht eingebuchtet bis eingeschnitten, vor allem bei Kronblättern.
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Ausläufer
Dicht unter oder über der Erde verlaufende, kriechende, umgewandelte Seitensprosse, die an den Knoten
Wurzeln und Sprosse treiben.
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Außenkelch
Kelchartige Bildung, die meist aus Hochblättern besteht.
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Auskochung
Die Pflanzenteile werden in kaltes Wasser gelegt und in einem geschlossenen Behälter nach Vorschrift gekocht.
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Auswurffördernd
Verflüssigung von festsitzendem Bronchialsekret und gleichzeitige Verstärkung der Flimmerhaarbewegungen, die den gelösten Schleim auswärts treiben (siehe auch schleimlösend).
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Auszug, alkoholischer
Eine Tinktur ist eine durch das Ziehenlassen frischer Pflanzen in Alkohol gewonnene Flüssigkeit. Tinkturen sind
Auszüge, die mit 38%igem bis 40%igem Korn- oder Obstbranntwein gewonnen werden. Eine verschließbares Gefäß wird mit den
jeweiligen Kräutern gefüllt und mit Obst- oder Kornbranntwein übergossen. Die Flaschen werden gut verschlossen für rund
14 Tage an einen warmen Ort (etwa 20°C) gestellt. Dabei sollte man öfters schütteln, nach dem Zeitraum abseihen und den
Rückstand auspressen. Tinkturen werden innerlich (tropfenweise, verdünnt mit Tee) eingenommen oder äußerlich zu
Umschlägen oder Einreibungen verwendet.
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| B |
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Balgfrucht
Aus einem Fruchtblatt gebildet, bei Reife an der Bauchnaht aufspringende Streufrucht.
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Balsamisch
Entzündete, gereizte Schleimhäute, die selbst nicht genügend Schleim absondern, können durch die einhüllende Wirkung von pflanzlichen Schleimen gebessert werden (trockener Husten, Gastritis).
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Basal
Untensitzend.
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Becher
Glockenförmiger Auswuchs, der den unteren Teil einer Frucht umgibt (Eichel).
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Bedecktsamige
Pflanzen, deren Samen bis zur Reife in einem Fruchtknoten eingeschlossen sind.
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Beere
Eine sich nicht selbst öffnende Frucht, die bis auf den Samen fleischig oder saftig ist.
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Befruchtung
Vereinigung der männlichen (aus dem Pollenkorn hervorgehenden) Geschlechtszellen und weiblichen
Geschlechtszelle (Eizelle). Die männliche Geschlechtszelle dringt dabei mittels des Pollenschlauches von
der Narbe durch den Griffel in den Fruchtknoten ein und von dort in die Eizelle.
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Beruhigend
Innere und körperliche Unruhe dämpfend, durch die Beeinflussung des zentralen Nervensystems. Pflanzliche Beruhigungsmittel machen selten müde. Sie können die Konzentration fördern.
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Bespitzt
Weiche, kurze, nicht stechende Spitze.
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Betäubend
Minderung der Empfindungsfähigkeit örtlich (lokal) oder total (Abschwächung oder Ausschaltung des
Bewußtseins).
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Bitter
Appetitanregung durch Steigerung der Ausschüttung von Verdauungssäften (Bitterstoffe).
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Bitterstoffe
Substanzen von sehr unterschiedlicher chemischer Struktur, die alle eines gemeinsam haben: durch den Bittergeschmack,
den sie auf der Zunge hinterlassen, wird über einen Nervenreflex die Ausschüttung der Verdauungssäfte angeregt.
Pflanzen mit Bitterstoffen werden deshalb als Tee oder Magenbitter zur Anregung Appetits und zur
Verdauungsförderung genutzt (z. B. Enzian, Wermut, Pomeranzenschale).
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Blähungstreibend
Durch Darmbakterien beim Abbau von Nahrungsbestandteilen gebildete Gase können durch Normalisierung der Darmmuskelbewegungen abgehen ohne Blähungen zu verursachen.
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Blasenziehend
Durch äußere Anwendung von Scharfstoffen (Senf, Paprika, ätherische Öle) wird die Durchblutung
lokal gefördert. Es kommt zu Hautrötung und -erwärmung. Zu lange Anwendung kann zu
Hautreizungen (Blasenbildung) führen.
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Blatt
Mit oder ohne Blattstiel am Stängel sitzendes meist flächig ausgebildetes Organ.
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Blattachselständig
Organ, das sich in der Blattachsel befindet.
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Blattadern
Gefäße, die vom Blattstiel aus die Blattspreite netzig oder unverzweigt durchqueren.
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Blattartig
Funktion und Form wie ein Blatt (Phyllokladium).
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Blättchenstiel
Stiel eines Fiederblättchens oder bei zusammengesetzten Blättern die Verzweigung des Blattstieles.
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Blattgrund
Anheftungsstelle des Blattes am Stiel, manchmal mit blattartigen Auswüchsen
(Stipeln)
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Blatthäutchen
Kleines häutiges, meist farbloses bis weißliches Organ am Übergang von Blattscheide zu Blattspreite.
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Blattnerven
Gefäße, die vom Blattstiel aus die Blattspreite netzig oder unverzweigt durchqueren.
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Blattöhrchen
Paarige Auswüchse am Grund der Blattspreite
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Blattscheide
Der unterste Teil eines Blattes, der den Stängel umschließt.
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Blattspreite
Ausgebreiteter Teil eines Blattes oder Blütenblattes.
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Blattstiel
Stängelartiger Teil des Blattes zwischen Blattspreite und Blattgrund
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Blutbildend
Die Blutarmut vermindernd. Mittel, die den Aufbau der roten Blutkörperchen fördern.
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Blutdruckerhöhend
Erhöhung des Blutdruckes in den Arterien.
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Blutdrucksenkend
Senkung des arteriellen Blutdruckes.
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Blüte
Am Ende von Sprossachsen sitzende Organe mit Staub und/oder Fruchtblättern, die der geschlechtlichen
Fortpflanzung der Pflanze dienen.
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Blütenboden
Schwellung am Ende des Blütenstieles.
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Blütenhülle (Perianth):
Die äußeren blattartigen Organe der Blüte, die die Staub- und Fruchtblätter umgeben. Sind in der
Blütenhülle Kelch- und Kronblätter gleichgestaltet spricht man von einem
Perigon.
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Blütenpflanzen
Pflanzenarten, die Blüten und Samen bilden.
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Blütenscheide
Hochblatt, das einen Blütenkolben umgibt (Spata)
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Blütenstand
Sprossabschnitt mit mehreren Blüten zum Teil mit Hochblättern.
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Blütenstaub
Gesamtheit der Pollenkörner, die im Staubbeutel entstehen und die männlichen Geschlechtszellen enthalten.
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Blütenstielchen
Verbindung einer einzelnen Blüte eines Blütenstandes mit der Sprossachse.
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Blutgerinnungsfördernd/Blutstillend
Hemmung des Blutaustritts aus kleinen Wunden durch Förderung der Blutgerinnung oder Adstringierung des Gewebes (siehe adstringierend).
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Blutreinigend
Förderung der Ausscheidung von Abfallstoffen aus dem Körper.
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Blutzuckersenkend
Siehe antidiabetisch.
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Borsten
Kräftige, kurze Pflanzenhaare.
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Brechreizerzeugend
Verursachung von Erbrechen um das Entleeren des
Magens zu bewirken (bei Vergiftungen).
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Breiumschläge
Ein auf kaltem Wege oder durch Abkochung hergestellter Pflanzenbrei, wird direkt auf die betroffene Körperpartien
aufgetragen und mit einem Verband abgedeckt.
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Brutzwiebel
Der ungeschlechtlichen Vermehrung dienende kleine Zwiebeln, die zu Boden fallen und eine neue Pflanze
hervorbringen.
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Buchecker
Frucht der Buche.
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| C |
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Cholesterinsenkend
Senkung des Cholesteringehaltes des Blutes. Zu
hohe Cholesterinwerte sind auf falsche Ernährung oder genetische Defekte zurückzuführen. Sie sind
Ursache der Ateriosklerose mit ihren Folgeerkrankungen: Bluthochdruck,
Herzinsuffizienz, Herzinfarkt, Schlaganfall.
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Creme
Eine halbfeste, aus einer öligen und einer wässrigen Flüssigkeit (Emulsion) bestehende Zubereitung. Cremes sind mit
Hilfe von Emulgatoren stabilisiert. Die pflanzlichen Wirkstoffe können sich sowohl in der öligen als auch in der
wässrigen Phase befinden.
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| D |
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Deckspelzen
Häutige, oft begrannte Deckblätter, die die einzelnen Blüten innerhalb des Ährchens bei den Gräsern verhüllen.
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Dichotom
Gabelige Verzweigung.
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Döldchen
Dolde zweiter Ordnung bei einer zusammengesetzten Dolde.
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Dolde
Alle Blütenstiele entspringen strahlenförmig an einem Ort und enden mit den Blüten in einer Ebene.
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Doldenrispe
Ripiger Blütenstand, deren Blütenstiele mit der Blüte in einer Ebene enden (Vgl. Rispe).
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Doldentraube
Doldiger Blütenstand, deren Blütenstiele mit der Blüte in einer Ebene enden (Vgl. Dolde).
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Doppelachäne
Spaltfrucht der Doldenblütler (siehe Achäne).
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Doppelt fiederteilig
Blatt, das paarig angeordnete, bis fast zur Mittelrippe reichende Einschnitte aufweist.
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Doppelt gefiedert
Blätter, die aus selbständigen Teilblättchen zusammengesetzt sind, die beiderseits der Mittelrippe angeordnet sind. Bei doppelt gefiederten Blättern sind diese Teilblättchen nochmals gefiedert.
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Dornen
Meist zugespitzte Umwandlungen von Zweigen oder Blättern, sich nicht leicht ablösen lassen.
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Dreizählig
Aus drei Fiederteilen bestehendes Blatt.
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Dunstumschläge
Wasser wird in einem Topf zum Kochen gebracht. Darüber hängt man ein Sieb, in das frische oder getrocknete Kräuter
gelegt werden und deckt ab. Die so aufgeweichten und warmen Kräuter gibt man in ein Tuch und legt es auf die erkrankte
Stelle. Dieser Umschlag sollte mit einer Bandage vorsichtig abgebunden werden. Solche Umschläge sollten mindestens zwei
Stunden oder besser über Nacht einwirken.
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Durchfallbekämpfend
Bekämpfung des Durchfalles durch Zufuhr von adstringierenden Substanzen oder Beruhigung des Darmtraktes.
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| E |
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Eiförmig
Die größte Breite des Blattes ist beim Blattansatz.
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Einfach
Nicht zusammengesetzt (Stängel unverzweigt, Blatt nicht gefiedert oder gefingert).
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Eingebürgert
Wildwachsende Pflanze, die aus einer anderen Region eingeführt oder eingeschleppt wurde, die in der Lage ist, sich in der freien Natur fortzupflanzen.
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Eingeschlechtlich
Blüte, die nur männliche oder weibliche Geschlechtsorgane hat.
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Einhäusig
Eingeschlechtliche männliche und weibliche Blüten befinden sich auf einer Pflanze.
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Einhüllend
Umhüllung gereizter und trockener Schleimhäute mit pflanzlichen Schleimstoffen (siehe auch
reizlindernd).
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Einjährig
Pflanze, deren Vegetationszyklus innerhalb eines Jahres abläuft (Aufkeimung, Wachstum, Blüte, Samenreife, Tod).
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Einkeimblättrig
Blütenpflanzen deren Samen nur ein Keimblatt enthält.
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Einsamig
Frucht mit nur einem Samen.
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Elliptisch
Blätter in Form einer Ellipse.
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Entzündungshemmend
Abschwächung einer Entzündung durch Hemmung von Entzündungsreaktionen im Körper.
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Emulsion
Eine Flüssigkeit oder halbfeste Zubereitung (Creme), bestehend aus einer öligen und einer wässrigen Phase. Die eine
Phase ist mit Hilfe eines Emulgators in Form feinster Tröpfchen in der anderen verteilt. Je nachdem welche Phase fein
verteilt vorliegt unterscheidet man Öl in Wasser Emulsionen oder Wasser in Öl Emulsionen.
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Erweichend
Aufweichung von Schwielen, Hornhäuten, Hühneraugen und Warzen.
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Essenz
Eine Tinktur ist eine durch das Ziehenlassen frischer Pflanzen in Alkohol gewonnene Flüssigkeit. Tinkturen sind
Auszüge, die mit 38%igem bis 40%igem Korn- oder Obstbranntwein gewonnen werden. Eine verschließbares Gefäß wird mit den
jeweiligen Kräutern gefüllt und mit Obst- oder Kornbranntwein übergossen. Die Flaschen werden gut verschlossen für rund
14 Tage an einen warmen Ort (etwa 20°C) gestellt. Dabei sollte man öfters schütteln, nach dem Zeitraum abseihen und den
Rückstand auspressen. Tinkturen werden innerlich (tropfenweise, verdünnt mit Tee) eingenommen oder äußerlich zu
Umschlägen oder Einreibungen verwendet.
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Extrakte
Die Behandlung der getrockneten oder pulverisierten Pflanzenteile mit einem Lösungsmittel (Wasser, Alkohol, Äther),
welches ihr die wirksamen Substanzen entzieht. Das Lösungsmittel wird anschließend im Vakuum abgedampft. Industriell
werden Extrakte heute auch durch Gefriertrocknung und Sprühtrocknung gewonnen. Bei diesen Verfahren bleiben auch
empfindliche Wirkstoffe erhalten.
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| F |
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Fahne
Oberes Kronblatt der Schmetterlingsblüte.
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Familie
Der Gattung übergeordnete Stufe im System der Pflanzen. Nahe verwandte Gattungen sind zu einer Familie zusammengefasst.
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Federig
Wie eine Vogelfeder aufgebaut.
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Federkrone (Pappus):
Aus feinen, manchmal gezähnten oder gefiederten Haaren gebildeter Haarschopf an den Früchten, aus den Kelchblättern der Einzelblüten hervorgehend.
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Fertil
Fruchtbare Pflanzen, die keimfähige Samen erzeugen.
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Fiebersenkend
Senkung krankhaft erhöhter Körpertemperatur.
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Fieder
Teil eines zusammengesetzten Blattes.
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Fiederblättchen
Einzelblättchen eines gefiederten oder gefingerten Blattes.
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Fiederschnittig
Aufteilung der Blattspreite in mehr oder weniger tiefe fiederförmig angeordnete Abschnitte.
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Fiederspaltig
Blatt, das paarig angeordnete, mäßig tiefe bis tiefe Einschnitte aufweist.
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Fiederteilig
Blatt, das paarig angeordnete, bis fast zur Mittelrippe reichende Einschnitte aufweist.
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Filzig
Filzartige, dichte Behaarung.
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Flachspross
Verbreiterte Sprosse, die zum Teil Aufgaben des Blattes übernommen haben.
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Flaumhaarig
Kurze, weiche, oft büschelförmig angeordnete Pflanzenbehaarung.
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Flavonoide
Häufig gelb (flavus=gelb) gefärbte in Wasser und Wasser-, Alkoholgemischen lösliche Substanzen, die hauptsächlich in
Blüten und Blättern vorkommen. Flavonoide können unter anderem entzündungshemmend, harntreibend, schweißtreibend,
venentonisierend und leberprotektiv wirken (z. B. Birkenblätter, Mariendistel).
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Flügel
1. Die seitlichen Blütenblätter der Schmetterlingsblüte;
2. Dem Blattstiel oder Stängel entlang laufende, hautförmige Leisten.
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Flügelfrucht
Frucht mit einem membranösen, flügelartigen Anhängsel.
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Freiblättrig
Kron- oder Kelchblätter sind einzeln am Blütenboden angeheftet.
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Frischsaft
Frischsäfte von Kräutern eignen sich zum tropfenweise Einnehmen oder zum Betupfen von kranken Körperstellen. Sie werden
mit der Zentrifuge gewonnen. Die Säfte sollten täglich frisch zubereitet werden. In kleine Flaschen gefüllt, gut
verschlossen und im Kühlschrank aufbewahrt, halten sie sich einige Wochen.
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Frucht
Durch Reifung aus den Fruchtknoten entstanden, enthält die Samen.
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Fruchtblatt
Ursprünglich aus Blättern entstanden, zu einem Gehäuse umgestaltet, bilden sie in ihrer Gesamtheit den weiblichen Teil der Blüte, sie sind Träger der Samenanlagen.
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Fruchtboden
Schwellung am Ende des Blütenstieles.
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Früchtchen
Mehrsamige Schließfrucht, die bei Reife in meist einsamige Teilfrüchtchen zerfällt.
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Fruchtkapseln
Aufspringender Teil der Fruchtwand bei Reife.
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Fruchtknoten
Von einem oder mehreren Fruchtblätter gebildeter, weibliche Anteil der Blüte, der die Samenanlagen trägt.
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Fruchtwand
Schale der Frucht, die aus der Fruchtknotenwand oder aus dem Blütenachsengewebe gebildet wird.
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Fußbad
Man bringt zwei Liter Wasser zum Kochen, lässt es etwa fünf Minuten stehen und mischt dann getrocknete Kräuter bei.
Mengen sind abhängig von der jeweiligen Pflanze.
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| G |
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Gabelig
Verzweigung, siehe auch "dichotom".
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Gallensekretionsfördernd
Förderung der Verdauung von Fetten durch Anregung der Bildung und Ausscheidung von
Gallensäuren in der Leber.
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Galletreibend
Ausschüttung von Gallensäuren in den Dünndarm durch Betätigung der Gallenblasenmuskulatur. Der
Abfluss der Gallensäuren kann sowohl durch Lähmung als auch durch Krampf dieser Muskulatur behindert
sein.
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Gameten
Männliche und weibliche Geschlechtszellen.
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Gamone
Substanzen, die von männlichen und weiblichen Geschlechtszellen abgegeben werden und zur Anlockung der jeweils anderen Geschlechtszellen dienen.
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Ganzrandig
Blatt ohne Einschnitte.
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Gattung
Stufe im System der Pflanzen, unter der Familie, über der Art. Nahe verwandte Arten bilden eine Gattung. Im zweiteiligen botanischen Namen der Pflanzen ist der erste Teil der Gattungsname (z. B. Salvia officinalis und Salvia
triloba).
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Geadert
Farbige oder hervorragende Äderungen bei Blütenblättern.
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Gebündelt
a) Wurzel ohne zentrale Pfahlwurzel (Homorrhizie)
b) Blütenstiele die alle fast vom gleichen Punkt ausgehen
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Gefäßerweiternd
Erweiterung der Blutgefäße durch Entspannung der Gefäßmuskulatur (der Blutdruck sinkt).
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Gefäßpflanzen
Farne und Blütenpflanzen. Diese Pflanzen besitzen Leitbündel mit echten Gefäßen
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Gefäßkryptogamen
Mit Leitbündeln ausgestattete Sporenpflanzen (Gefäßsporenpflanzen), z. B. die Farne.
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Gefäßverendend
Verengung der Blutgefäße durch Zusammenziehen der Gefäßmuskulatur (der Blutdruck steigt an).
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Gefiedert
Blätter, die aus selbständigen Teilblättchen zusammengesetzt sind, die beiderseits der Mittelrippe angeordnet sind. Bei doppelt gefiederten Blättern sind diese Teilblättchen nochmals gefiedert.
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Gefingert
Blätter, die aus selbständigen Teilblättchen zusammengesetzt sind, die alle von einem Punkt ausgehen. Bei doppelt gefingerten Blättern sind diese Teilblättchen nochmals gefingert.
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Geflügelt
Spross oder Stängel mit häutigen längslaufenden Leisten.
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Gefranzt
Am Rand in schmale Fransen auslaufendes Blütenblatt.
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Gefurcht
Sprosse mit einer Längsfurchung.
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Gegenständig
Zwei Blätter stehen sich an einem Knoten gegenüber.
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Gekerbt
Blattrand mit abgerundeten Vorsprüngen, zwischen denen spitze Einschnitte liegen.
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Gel
Eine halbfeste, klare Lösung, deren Konsistenz durch Quellstoffe zustande kommt, zum Beispiel Gelatine.
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Gelappt
Blatt oder Blütenblatt, das durch Einschnitte in einzelne lappenförmige Teile aufgeteilt ist.
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Geöhrt
Paarige Auswüchse am Grund der Blattspreite
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Gerbstoffe
Gerbstoffe haben ihren Namen vom Gerben des Leders. Ähnliche Vorgänge wie beim Gerben spielen sich auch auf lebender
Haut und Schleimhaut ab, wenn sie mit Gerbstoffen in Kontakt kommen. Unterschied: Die Gerbstoffwirkung am menschlichen Körper ist nicht dauerhaft (wie beim Leder). Die Gerbstoffe gehen
eine Verbindung mit den Eiweißen von Haut und Schleimhaut ein. Sie bilden auf diese Weise einen schützenden Film gegen
Bakterien und ihre Gifte. Die Heilung von Wunden wird verbessert, Ekzeme gehen zurück, Durchfall wird gemindert ( z. B.
Blutwurz, Gänsefingerkraut).
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Gerieft
Früchte oder Samen, die mit hervorragenden parallelen Rippen versehen sind.
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Geruchsbindend
Geruchsbindung bei Körperausdünstungen.
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Gesägt
Blattrand mit spitzen, schräggestellten Zähnen, zwischen denen spitze Einschnitte liegen.
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Geschwürbekämpfend
Linderung der Beschwerden bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren durch
Magensäurebindung, Entzündungshemmung oder einhüllende Wirkung von Schleimen.
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Gespront
Blüten bei denen ein Sporn vorhanden ist.
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Gestielt
Blätter oder Blüten, die mit einem Stiel versehen sind.
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Gewimpert
Blattrand mit wimpernartiger Behaarung.
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Gezähnt
Blattrand mit spitzen Zähnen, zwischen denen gerundete Einschnitte liegen.
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Gichtbekämpfend
Senkung des Harnsäurespiegels im Blut oder Linderung.
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Glieder
Teile von Pflanzen, die durch Einschnürungen gegliedert sind.
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Granne
Borstenförmige Verlängerung
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Griffel
Verbindung zwischen Fruchtknoten und Narbe.
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Griffelpolster
Polsterartige oder ringförmige Anschwellung der Blütenachse, die Nektar absondert.
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Grubig
Oberfläche mit kleinen Grübchen.
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Grundständig
Blätter die am Grund des Stängels sitzen.
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Gurgellösung
Flüssigkeit zum Spülen von Mund, Rachen, Hals, Mandeln und Zahnfleisch. Gurgellösungen können
desinfizierende/antiseptische, adstringierende, abschwellende, entzündungshemmende oder
geruchsbindende Wirkung haben. Die Lösung nach der Anwendung ausspucken.
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Gynoeceum
Gesamtheit der weiblichen Blütenteile.
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| H |
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Haar
Einfache oder verzweigte, haarartige Auswüchse der Oberhautzellen.
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Haarkrone
Aus feinen, manchmal gezähnten oder gefiederten Haaren gebildeter Haarschopf an den Früchten, aus
den Kelchblättern der Einzelblüten hervorgehend.
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Hämostatisch
Hemmung des Blutaustritts aus kleinen Wunden durch Förderung der Blutgerinnung oder Adstringierung des Gewebes (siehe adstringierend).
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Handbad
Man bringt zwei Liter Wasser zum Kochen, lässt es etwa fünf Minuten stehen und mischt dann getrocknete Kräuter bei.
Mengen sind abhängig von der jeweiligen Pflanze.
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Handförmig
geteilt
Blatt, das durch Einschnitte die Form einer Hand aufweist.
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Harntreibend
Erhöhung der Harnmenge: Die Ausscheidung von Bakterien und Bakteriengiften bei Harnwegsinfektionen wird gefördert. Pflanzliche harntreibende Mittel verändern den Mineralstoffhaushalt meist nur wenig.
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Hautreizend
Durch äußere Anwendung von Scharfstoffen (Senf, Paprika, ätherische Öle) wird die Durchblutung lokal gefördert. Es kommt zu Hautrötung und -erwärmung. Zu lange Anwendung kann zu Hautreizungen (Blasenbildung) führen.
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Herablaufend
Sitzende Blätter, deren Blattgrund sich flügelartig am Stängel herabzieht.
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Herzregulierend
Verlangsamung und Verstärkung des Herzschlages; Vergrößerung der ausgeworfenen Blutmenge pro Schlag
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Hinfällig
Schnell verwelkende oder abfallende Laub-, Kelch-, oder Kronenblätter.
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Hochblätter
Kleine Blätter zwischen Laubblättern und Blüten, die manchmal zur Bildung der Blütenhülle beitragen (Hüllblätter).
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Holzig
Zellen und Gewebe, deren Zellwände holzbildendes Lignin enthalten.
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Honigblätter
Aus den Staubblätter entstandene Nektardrüsen.
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Honigblüte
Blüten die Nektar bilden.
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Honigdrüse
Am Grund der Blütenblätter oder des Schlundes sitzende Drüsen, die Nektar absondern.
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Honiglippe
Unteres Perigonblatt der Orchideenblüte, oft verlängert und hängend, manchmal bunt gefärbt.
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Hüllblätter
Kleine Blätter zwischen Laubblättern und Blüten, die manchmal zur Bildung der
Blütenhülle beitragen (Hüllblätter).
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Hüllchen
Gesamtheit der Hochblätter an der Basis eines Döldchens in einer zusammengesetzten Dolde.
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Hülle
Gesamtheit der Hochblätter an der Basis einer Dolde.
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Hüllspelze
Umgewandelte, meist häutige Deckblätter der Ährchen bei Gräsern. Zwei Hüllspelzen decken das Ährchen ganz oder teilweise. Die häufig mit Grannen versehenen Spelzen umhüllen jede einzelne Blüte des Ährchens.
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Hülse
Streufrucht, die an zwei Nähten aufspringt.
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Hustenreizdämpfend
Minderung des Hustenreizes durch die einhüllende Wirkung von Schleimen. Erweiterung der Bronchien oder die Dämpfung des Hustenzentrums im zentralen Nervensystem.
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Hybride
Produkt einer Kreuzung aus zwei verschiedenen Pflanzenarten, gleicher oder verschiedener Gattungen.
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| I |
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Inhalation
Die Anreicherung von Dampf mit ätherischen Ölen.
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Iridoide
In Verbindung mit Glucose oder frei vorkommende Stoffe, die gut antibakteriell wirken. In reiner Form sind
sie zum Teil stärker wirksam als Penicillin. Iridoide im Spitzwegerich steigern die Interferonproduktion
des Körpers, der sich damit gegen Viren zur wehr setzt. Für Iridoide in anderen Pflanzen wurden
menstruationsauslösende Effekte beschrieben.
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| J |
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Jahrestrieb
Trieb bei Bäumen oder Sträuchern, der innerhalb
einer Vegetationsperiode entstanden ist.
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| K |
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Kahl
Ohne Haare oder Wimpern.
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Kallus
Am Rande einer Wunde entstehendes Wundgewebe
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Kaltauszug
Die Pflanzenteile werden in kaltem Wasser längere Zeit eingeweicht. Die Zubereitung sollte in einem bedeckten Behälter,
an einem kühlen Ort (nicht im Kühlschrank) für die vorgegebene Zeit ziehen (i.d.R. bis zu zwölf Stunden). Kaltauszüge
werden sehr schnell von Mikroorganismen befallen. Sie müssen deshalb rasch verbraucht werden.
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Kammförmig
Blätter, die wie die Zähne eines Kammes gegliedert sind.
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Kapsel
Trockene Frucht aus mehreren Fruchtblättern gebildet, die sich öffnen, um die Samen freizusetzen.
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Karpell
Ursprünglich aus Blättern entstanden, zu einem Gehäuse umgestaltet, bilden sie in ihrer
Gesamtheit den weiblichen Teil der Blüte, sie sind Träger der Samenanlagen.
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Karyopse
Frucht von Gräsern, bei der Samen und Fruchtwand miteinander verwachsen sind. Die Karyopse geht, im Gegensatz zur
Achäne, aus einem oberständigen Fruchtknoten hervor.
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Kätzchen
Aus zahlreichen eingeschlechtigen Blüten gebildeter, manchmal weich behaarter Blütenstand.
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Keimblätter
Erste Blätter, die bei der Keimung aufkommen. Sie sind manchmal Träger von Reservestoffen, die den Keimling ernähren, bis er in der Lage ist, sich mit Hilfe der Wurzeln und des Sonnenlichts selbst zu versorgen.
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Keimling
Pflanzenembryo, wie er im Samen enthalten ist, oder als kleines Pflänzchen nach der Keimung entsteht. Besteht aus Keimwürzelchen, ein oder zwei Keimblättern und Knospe.
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Kelch
Durch die Kelchblätter gebildete äußere Blütenhülle.
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Kern
Von der harten inneren Schicht der Fruchtwand gebildeter Steinkern, der den Samen enthält.
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Kernholz
Sehr dichter und meist harter Holzteil im Zentrum eines Stammes.
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Kiel
Längs verlaufende, scharfkantige Erhebung.
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Klausenfrucht
Frucht der Lippenblütler, die in zwei nüsschenartige Teilfrüchte zerfällt.
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Kletternd
An festen Gegenständen mit Hilfe von Ranken, Klimmhaaren oder Haftscheiben emporwachsender Stängel.
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Knäul
Aus sitzenden Blüten zusammengesetzter Blütenstand, der wie eine Kugel aussieht.
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Knolle
Unterirdische Verdickung eines Sprosses (Kartoffel) oder einer Wurzel (Dahlie) der der Nährstoffspeicherung dient.
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Knöllchen
tragend
Kleine Wurzelknollen der Hülsenfrüchte, die Knöllchenbakterien enthalten, welche zur Bindung und Umsetzung des Luftstickstoffes befähigt sind.
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Knospe
a) Embryonale Anlage eines Blatt- oder Blütentriebes für das folgende Jahr. Schützende Schuppen, ein Filz- oder Wachsüberzug helfen der Knospe den Winter zu überstehen.
b) Ungeöffnete Blüte.
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Knoten
Ringförmige Stängelverdickung an der Blattansatzstelle.
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Kolbenblüte
Blütenstand, bei dem der Kolben manchmal von einem Hochblatt (Spata) umgeben ist.
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Konzeptakel
Einsenkung Thallus bei einigen Algen, in der die männlichen und weiblichen Geschlechtsorgane vereinigt sind
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Köpfchen/Körbchen
Blütenstand, bei dem Röhren- oder Zungenblüten oder beides dichtgedrängt auf einem knopfförmigen Blütenboden sitzen (Korbblütler,
Asteraceae).
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Korkwarzen
(Lentizellen):
Kleine Öffnungen in der Korkschicht vieler Bäume zur Luftzirkulation (Birke).
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Krampflösend
Lösung von Krämpfen durch Beeinflussung der Nerven, die die Muskeln versorgen.
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Kräuteröle
Für die Zubereitung einfacher Ölauszüge/Kräuteröle füllt man die Blüten oder Kräuter locker bis zum Hals in eine Schraubflasche. Die Füllung übergießt man mit kalt gepresstem Olivenöl, so dass das Öl etwas über den Blüten/Kräutern
steht. Rund 14 Tage sollte man die Flasche in der Sonne oder in Ofennähe stehen lassen.
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Krautig
Unverholzte Pflanzen oder Pflanzenteile.
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Kreislaufanregend
Verbesserung des Blutflusses, Erhöhung der gepumpten Blutmenge pro Zeit, leichter Anstieg des Blutdruckes.
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Kronblatt
Innerer Teil der Blütenhülle. Farbige Kronblätter dienen der Anlockung blütenbestäubender Insekten.
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Kronblattähnlich
Kelchblatt, welches in Form und Farbe einem Kronblatt ähnelt.
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Kronblattlos
Blüte ohne Kronblätter, vor allem bei windbestäubten Pflanzen.
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Kronblättrig,
Getrenntblättrig
Nicht miteinander verwachsene Kronblätter.
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Krönchen
Kreis von Anhängseln am Schlund von verwachsenkronblättrigen Blüten.
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Krone
Besteht aus einzelnen oder verwachsenen Kronblättern, bildet den inneren Kreis einer doppelten Blütenhülle.
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Kronröhre
An der Basis verwachsene Blütenblätter, die eine geschlossene oder teilweise geschlossene Röhre bilden.
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| L |
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Lanzettlich
Lanzenförmige Blattform, an beiden Enden zugespitzt und im Mittelteil breiter.
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Lappen
Durch Einschnitte begrenzter Teil eines Blattes.
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Leberschützend
Der Eintritt von Giftstoffen in die Leberzellen wird erschwert.
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Leberentgiftend
Bestimmte leberschädigende Stoffe werden gebunden oder abgebaut.
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Leierförmig
Gelapptes Blatt mit vergrößertem Endlappen.
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Lineal
Organ, meistens ein Blatt, das länger als breit ist und nahezu parallele Blattränder aufweist.
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| M |
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Magenwirksam
Förderung der Bildung und des Flusses von Verdauungssäften. Anregung der
Darmtätigkeit.
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Menstruationsregulierend
Normalisierung des Blutflusses; Verminderung von Gebärmutterkrämpfen, Linderung von psychischen Störungen vor, während und nach der Menstruation.
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Milchsaft
Flüssigkeit aus einer Lösung von Ausscheidungsstoffen, in der sich fein verteilte Fetttröpfchen oder Kautschukkörnchen befinden.
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Milchsekretionsfördernd
Förderung der Muttermilchbildung.
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Milchsekretionshemmend
Verminderung der Muttermilchbildung.
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Milchtreibend
Förderung des Muttermilchflusses.
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Mundwasser
Flüssigkeit zum Spülen von Mund, Rachen, Hals, Mandeln und Zahnfleisch. Gurgellösungen können
desinfizierende/antiseptische, adstringierende, abschwellende, entzündungshemmende oder geruchsbindende Wirkung haben. Die Lösung nach der Anwendung ausspucken.
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| N |
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Nacktsamer
Blütenpflanzen, bei denen der Same nicht in einen Fruchtknoten eingeschlossen, sondern nackt auf einer Schuppe oder einem Fruchtblatt liegt (z. B. Nadelhölzer).
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Nadel
Blatt der Nadelhölzer
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Narbe
Oberster Teil des Stempels, oft kopfig verdickt, drüsig-klebrig oder pinsel-federförmig, um die Haftung der Pollenkörner zu gewährleisten.
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Narbenbildend
Förderung einer sauberen Wundverheilung durch entzündungshemmende und/oder adstringierende Mittel.
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Nebenblätter
(Stipeln):
Meist kleine, sitzende Anhängseln, die sich paarweise am Blattgrund vieler Pflanzen entwickeln.
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Nektar
Zuckerhaltiger Saft, der von bestimmten Pflanzenteilen, vor allem in der Blüte, abgesondert wird.
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Nektarien
Aus den Staubblätter entstandene Nektardrüsen.
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Netzartig
Blattoberfläche mit netzförmig verzweigten Blattnerven.
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Niederliegend
Stängel oder Spross, der sich horizontal auf dem Boden ausbreitet, ohne sich zu bewurzeln.
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Nüsschen
Trockene Frucht, die sich nicht spontan öffnet.
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| O |
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Oberständig
Fruchtknoten, der am Ende der Blütenachse über den anderen Blütenteilen steht.
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Ochera
Stängelumfassende Röhre, die durch Verwachsung von Nebenblättern entstanden ist (Knöterichgewächse).
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Ödemausschwemmend
Die Gefäßmuskulatur der Venen zieht sich zusammen, so dass Krampfadern abschwellen.
Die Membranen um die winzigen Venenkapillaren werden abgedichtet, so das weniger Wasser aus
dem Kreislauf in das Gewebe gelangt.
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Öle, ätherische
Man unterscheidet fette Öle und ätherische Öle. Fette Öle werden aus Samen oder Früchten gepresst. Sie dienen zur
Herstellung von Salben oder Ölauszügen (zum Beispiel Mandel- oder Olivenöl). Ätherische Öle sind flüchtige und daher
geruchsintensive Flüssigkeiten, die wie die fetten Öle nicht mit Wasser mischbar sind. Ätherische Öle werden meist
durch Wasserdampfdestillationen gewonnen. Sie haben vielfältige Heilwirkungen.
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Okulierschildchen
Knospe mit kleinem anhängendem, schildförmigen Rindenstück zum Veredlen von Pflanzen beim Obstbau.
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| P |
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Paarig
gefiedert
Gefiedertes Blatt mit gegenständigen (paarigen) Blättchen ohne Endblättchen.
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Papillen
Kegelförmige Vorbiegung oder Ausstülpung auf der Oberfläche eines Organs.
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Parechym
Pflanzliches Gewebe aus lebenden Zellen mit zellulosehaltigen Zellwänden.
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Pfahlwurzel
Wurzel mit zentralem, gut entwickeltem Längstrieb.
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Phenolcarbonsäuren und deren Ester
Phenolcarbonsäuren sind instabile Substanzen, die nur durch schonende Extraktionsverfahren erhalten werden
können. Ihre Wirkung ist noch nicht sehr gut untersucht. Man vermutet krampflösende, cholesterinsenkende
und leberschützende Eigenschaften ( z. B. in Artischockenextrakten).
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Phytosterone
Phytosterone sind Substanzen die Ähnlichkeit mit verschiedenen menschlichen Hormonen haben. Sie greifen,
als Arzneimittel verabreicht, in verschiedener Weise in den Hormonhaushalt ein. Arzneipflanzen, die
Phytosterone enthalten finden sich in Präparaten gegen gutartige Prostataschwellung,
Wechseljahresbeschwerden, Schilddrüsenüberfunktion und Menstruationsbeschwerden ( z. B. Kürbissamen,
Brennesselwurzel und Traubensilberkerze).
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Pollenkörner
Männliche Geschlechtszellen beinhaltende Bestäubungseinheiten der Pflanze.
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Pollinien
Die miteinander verklebten, eine gestielte Keule bildenden Blütenstaubkörner (Orchideen).
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| Q |
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Quirl
Gesamtheit von mehr als zwei Laubblättern oder Blütenstielen, die radspeichenförmig dem Stängel entwachsen.
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| R |
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Ranke
Umgewandelte Sprosse oder fadenförmige Verlängerungen der Hauptblattrippe, die sich um eine Stütze winden können und den Pflanzen zum Klettern dienen.
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Radiär
Blüten, die sich durch mehrere Symmetrieebenen in je zwei spiegelbildlich gleiche Hälften teilen lassen. Kelch- und Kronenblätter sind untereinander gleich und nach allen Seiten um die Blütenachse angeordnet.
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Rasse
Untergruppierung innerhalb einer Pflanzenart, die sich durch bestimmte einheitliche äußere oder chemische Merkmale auszeichnet.
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Reizlindernd
Entzündete, gereizte Schleimhäute, die selbst nicht genügend Schleim absondern, können durch die einhüllende Wirkung von pflanzlichen Schleimen gebessert werden (trockener Husten, Gastritis).
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Rhizom
Wurzelstock, unterirdische Sprosse, die der Nährstoffspeicherung dienen. Die Stauden der gemäßigten Zonen überwintern mit Hilfe ihres Rhizoms.
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Rinde
Schutzüberzug von Wurzel, Stamm, Stängel und Zweigen. Junge Rinde ist lebendes Gewebe. Später verwandeln sich Teile davon in Bast oder Kork und sterben ab.
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Rippen
a) Stützende Teile der Blattspreite, die die Gefäßstränge enthalten (Nerven). b) Erhabene Linien an Samen und Früchten, verlaufen sie parallel, nennt man sie Striemen.
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Rispe
Mehrfach verzweigter Blütenstand.
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Röhrenblüte
Röhrenförmige Blüten im Innern von Körbchen der Korbblütlern, im Gegensatz zu den randständigen Zungenblüten.
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Rosette
Gestauchte Anordnung der Blätter an der Basis des Sprosses.
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| S |
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Saft
Nährlösung die in der Pflanze auf- und absteigt.
a) Nährsalzlösungen, bestehend aus Wasser und aufgelösten Mineralsalzen, steigen von der Wurzel zu den Blättern.
b) Nährstofflösungen, entstanden aus der Photosynthese mit Hilfe des Chlorophylls, werden von den Blättern zu den Wachstumsstellen und Speicherorganen transportiert.
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Salben
Salben sind nur aus fettartigen Substanzen bestehende halbfeste Zubereitungen (zum Beispiel Vaseline) mit darin gelösten pflanzlichen Wirkstoffen.
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Same
Entsteht nach der Befruchtung aus der Samenanlage der Blütenpflanzen. Er enthält den Keimling oder Embryo mit Würzelchen, ein oder zwei Keimblättern und Vegetationsscheitel. Reservestoffe sind entweder in den Keimblättern oder getrennt vom Keimling im Samen eingelagert.
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Samenanlage
Im Fruchtknoten eingeschlossene Behälter, die die weiblichen Geschlechtszellen enthalten. Sie entwickelt sich nach der Befruchtung zum Samen.
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Samenfach
Abteil des Innenraumes eines Fruchtknotens oder einer Frucht.
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Samenpflanzen
Eine Abteilung des Pflanzenreiches, alle Blüten und Samen bildende Pflanzenarten.
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Saponine
Stoffe, die im Wasser schäumen und die Oberflächenspannung herabsetzen
(Sapon =Seife). Saponine wirken z.B. schleimlösend, venentonisierend und entzündungshemmend (z. B. in Süßholz- und Primelwurzel oder
Efeublättern).
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Saugwarzen
Befestigungs- und Ernährungsorgane einiger Schmarotzerpflanzen.
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Saugwurzeln
Aus den Saugwarzen einiger Schmarotzerpflanzen gehen Saugwurzeln hervor, die in den Wirt eindringen und ihm organische Nährstoffe entziehen.
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Schaft
Sich an der Blattrosette erhebender blattloser, blütentragender Stängel.
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Scheidenförmig
Der unterste Teil eines Blattes, der den Stängel umschließt (Blattscheide).
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Scheidewand
Komplette oder unvollständige Trennwände, die das Innere einer Frucht in Fächer trennen.
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Scheindolde
Blüte in einer Ebene enden (Vgl. Dolde)., siehe auch Doldenrispe.
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Schiffchen
Die beiden kahnförmig miteinander verwachsenen unteren Blütenblätter der Schmetterlingsblütler.
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Schildförmig
Blatt in der Form eines Schildes. Der Stielansatz befindet sich nahe der Blattmitte.
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Schlaffördernd
Förderung der Einschlafbereitschaft durch beruhigende, entspannende, das Gedankenjagen hemmende Mittel.
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Schlankheitsfördernd
Durch Appetitverminderung oder wassertreibende Wirkung Förderung des Gewichtsverlustes. Alle Schlankheitsmittel, auch harmlose auf pflanzlicher Basis sind umstritten. Gewichtsreduktion auf Dauer ist nur durch Umstellung von Ernährungs- und Lebensgewohnheiten zu erzielen.
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Schleier
Membran, die die Sporangienhäufchen der Farne bedeckt. Die sehr vielgestaltige Befestigungsart des Schleiers dient als Erkennungsmerkmal beim Bestimmen der Farne.
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Schleimlösend
Verflüssigung des zähen Schleimes, den die Schleimhäute der Luftwege bei Infektionen bilden. Dadurch wird das Abhusten des Sekretes erleichtert ( siehe auch auswurffördernd).
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Schleimstoffe
Pflanzenschleime sind meist aus langen Zuckerketten aufgebaut. Sie können dort helfen, wo zuwenig
körpereigene Schleime gebildet werden: an entzündeten Atemwegen (bei trockenem Husten) und bei Reizungen
der Mund-, Rachen-, Magen- und Darmschleimhäute. Schleime wirken hier einhüllend und reizlindernd (z. B.
Malvenblüten und Eibischwurzeln).
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Schließfrucht
Trockenfrucht, die sich bei Reife nicht von selbst öffnet und geschlossen abfällt.
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Schlund
Eingang einer verwachsenblättrigen Krone oder eines verwachsenblättrigen Kelches.
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Schlundring
Kreis von Anhängseln am Schlund von verwachsenkronblättrigen Blüten.
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Schmerzlindern
Verringerung von Schmerzen durch Einwirkung auf Gewebshormone, auf das zentrale Nervensystem bzw. durch örtliche Betäubung.
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Schmetterlingsblüte
Blüte, deren Blütenblätter in Form und Anordnung einem Schmetterling ähneln. Sie bestehen aus Fahne, Flügel und Schiffchen (Blüte der Hülsenfrüchte).
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Schnabel
Spitzen gewisser Samen.
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Schössling
Dem Wurzelstock (Rhizom) entspringender junger Stengel. Der oberirdische Teil stirbt im Herbst ab
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Schote
Trockenfrucht mit Scheidewand, die erhalten bleibt, wenn sich die Frucht an beiden Seiten öffnet (Kreuzblütler,
Brassicaceae).
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Schötchen
Kleine Schote, die höchstens dreimal so lang wie breit sein darf.
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Schraubel
Zymöser Blütenstand, die Hauptachse endet mit einer Blüte. Alle anderen Blütenstiele fallen zu einer Seite.
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Schrotsägeförmig
Blatt mit grob gezähnten, nach der Basis gewendeten Abschnitten.
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Schuppen
Meist aus Hochblättern entstandene häutige bis derbe Blättchen, die Schutzfunktionen erfüllen.
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Schweißhemmend
Verringerung der Schweißausscheidung.
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Schweißtreibend
Anregung der Schweißbildung. Mit Schwitzkuren kann das Immunsystem angeregt werden sich gegen eingedrungene Viren und Bakterien zu wehren (grippaler Infekt).
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Schwielig
Örtlichen Anschwellungen, die voneinander durch Eindellungen getrennt sind, d. h. mit Schwielen bedeckt.
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Sitzbad
Die heilsamen Substanzen der Pflanzen dringen rasch durch die Haut ein (Osmoseprinzip). Man benötigt für ein Sitzbad
einen halben Eimer (etwa drei Liter) frischer oder 100 Gramm getrocknete Kräuter. Die notwendigen Kräuter werden über
Nacht kalt angesetzt. Am nächsten Tag wird die Mischung erwärmt (siehe Absud) und man gießt sie zum Badewasser. Die
Wassermenge sollte bis über die Nieren reichen und die Badedauer sollte 20 Minuten nicht überschreiten. Nach dem Bad
sollte man sich bestenfalls nicht abtrocknen, sondern mit Badetuch oder Bademantel im Bett eine Stunde ruhen.
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Sitzend
Ungestielte Blätter oder Blüten. Blätter oder Blüten die fast unsichtbare Stiele haben erscheinen scheinbar stiellos
(subsessil).
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Spaltfrucht
Mehrsamige Schließfrucht, die bei Reife in meist einsamige Teilfrüchtchen zerfällt.
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Spatelförmig
Blatt, das an der Spitze breiter ist als an der Basis.
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Spindelförmig
Wie eine Spindel, an beiden Enden zugespitzt, in der Mitte verdickt.
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Spitzig
Mit einer Spitze versehen.
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Sporangien
Sporenbehälter, die, in Gruppen zusammengesetzt, die Sporangienhäufchen bilden. Sie befinden sich auf der Unterseite der Farnwedel und sind durch einen Schleier verdeckt.
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Spore
Anfangsstadium der Entwicklung bei allen Kryptogamen. Sporen sind ungeschlechtliche Vermehrungseinheiten, die zu einem Vorkeim auskeimen, auf dem sich die männlichen und weiblichen Gameten entwickeln.
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Sporenpflanze
Pflanzen, die sich durch Sporen vermehren (Farne, Moose, Pilze Schachtelhalme und Bärlappe).
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Sporn
Hohles, kegel- bis schlauchförmiges Anhängseln von Kelch- oder Kronblättern.
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Spreublätter
Stark verkleinerte, schuppen- bis borstenförmige Deckblätter der Einzelblüten in den Körbchen von Korbblütlern.
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Springfrucht
Frucht, bei der bei der Reife die Fruchtwand aufspringt (Springkraut, Geranien).
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Stachel
Ziemlich leicht ablösbare, scharfe und stechende Erhebung hauptsächlich auf der Oberfläche von Stängeln (Rosen).
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Stachelspitzig
Mit kleinen, fast unsichtbaren Stacheln versehen.
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Stachelzahn
Stechende, spitze Zähne am Blattrand (Stechpalme).
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Staminodien
Umgewandelte, unfruchtbare, verschieden gestaltete Staubblätter ohne Blütenstaub.
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Stängel
Blätter oder Blüten tragender oberirdischer Teil der Pflanze (Spross).
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Stängellos
Die Blätter entspringen meist direkt über dem Boden, der oberirdische Stängel fehlt. Die Blütenstiele können sich darüber erheben (Schaft). Ein unterirdischer Stängel kann vorhanden sein.
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Stängelständig
Am Stängel wachsende Blätter.
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Stängelumfassend
Blätter, deren Blattspreite oder Blattgrund den Stängel umfassen.
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Stark
abführend
Schnelle und gründliche Darmentleerung durch Erzeugung starker Darmbewegungen. Die Darmschleimhaut kann gereizt werden.
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Staubbeutel
Das verdickte Ende der Staubfäden, in dem sich die Pollenkörner bilden. An jedem Staubfaden befinden sich zwei mehr oder weniger verwachsene Staubbeutel, die sich wiederum in je zwei Pollensäcke einteilen lassen.
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Staubblätter
Männliche Vermehrungsorgane der Blütenpflanze, die den Blütenstaub (Pollen) erzeugen, sie bestehen aus einem Staubfaden und den Staubbeuteln.
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Staubfaden
Stielchen des Staubblattes, das den Staubbeutel trägt.
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Steckling
Zweig oder Ast, der sich bewurzelt, wenn man ihn ins Erdreich oder in Wasser steckt. Stecklinge entwickeln sich zu einer komplett neuen Pflanze.
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Steinbildungshemmend
Beugt der Bildung von Steinen in Gallen- und Harnwegen vor oder fördert deren Auflösung.
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Steinfrucht
Außen fleischige Frucht, deren Samen (Kern) in einer stark verholzten inneren Fruchtwand eingeschlossen sind.
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Stempel
Die weiblichen Vermehrungsorgane einer Blüte, bestehend aus Fruchtknoten, Griffel und Narbe.
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Stiepeln
Nebenblätter des Blattgrundes.
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Stimulierend
Anregung der Tätigkeit der Nerven und Gefäße, sowie der Wachheitsfunktionen.
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Strahlen
Strahlenförmig angeordnete Blütenstiele.
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Strahlenblüten
Randblüten der Korbblütler oder Doldengewächse, die wie Strahlen nach allen Seiten angeordnet sind.
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Strauch
Von der Basis an verzweigte, oft mehrere Meter hohe Holzgewächse.
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Streufrucht
Trockene Fruchtformen, die sich an der Pflanze öffnen und ihre Samen ausstreuen (Kapseln, Schoten etc.).
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Stumpf
Blattform, bei der das Blattende ungefähr ebenso breit ist wie die Blattbasis.
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Subsessil
Beinah sitzend, fast ohne Stiel.
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Sympodien
Seitensprossen übernehmen während des Pflanzenwachstums die Aufgabe der ursprünglichen Hauptsprosses.
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| T |
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Tee
Die frischen Kräuter werden gründlich gereinigt, zerschnitten und in der entsprechenden Menge in ein Glasgefäß gegeben. Wasser wird kochend bzw. siedend über die vorbereiteten Kräuter gegossen. Frische Kräuter nur kurz ziehen lassen (eine Minute genügt). Getrocknete Kräuter sollten etwas länger ziehen (zwei Minuten). Grundsätzlich verwendet man einen gehäuften Teelöffel Kräuter auf einen viertel Liter Wasser oder je nach Zubereitungsanleitung. Der Teebehälter sollte aus Glas, Steingut, Ton oder Email sein.
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Teilfrucht
Mehrsamige Schließfrucht, die bei Reife in meist einsamige Teilfrüchtchen zerfällt.
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Thallus
Vegetatives Gewebe der Algen, Pilze und Flechten, bei pflanzlichen Organismen also, die nicht über die Gliederung Wurzel, Spross, Blätter und Blüten verfügen (Kormus).
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Tinktur
Eine Tinktur ist eine durch das Ziehenlassen frischer Pflanzen in Alkohol gewonnene Flüssigkeit. Tinkturen sind
Auszüge, die mit 38%igem bis 40%igem Korn- oder Obstbranntwein gewonnen werden. Eine verschließbares Gefäß wird mit den
jeweiligen Kräutern gefüllt und mit Obst- oder Kornbranntwein übergossen. Die Flaschen werden gut verschlossen für rund
14 Tage an einen warmen Ort (etwa 20°C) gestellt. Dabei sollte man öfters schütteln, nach dem Zeitraum abseihen und den
Rückstand auspressen. Tinkturen werden innerlich (tropfenweise, verdünnt mit Tee) eingenommen oder äußerlich zu
Umschlägen oder Einreibungen verwendet.
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Tonisierend
Verbesserung der Leistungsfähigkeit und der Stresstoleranz.
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Traube
Blütenstand, bei dem die Einzelblüten mit einem kurzen Blütenstiel längs der Hauptachse angebracht sind (einfache Verzweigung).
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Trugdolde
Doldiger Blütenstand, deren Blütenstiele mit der Blüte in einer Ebene enden (Vgl. Dolde)., siehe
auch Doldenrispe.
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| U |
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Überdauernder
Kelch
Kelch, der nach Abfall der Blüte auf der Pflanze bleibt.
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Umschläge
Wasser wird in einem Topf zum Kochen gebracht. Darüber hängt man ein Sieb, in das frische oder getrocknete Kräuter
gelegt werden und deckt ab. Die so aufgeweichten und warmen Kräuter gibt man in ein Tuch und legt es auf die erkrankte
Stelle. Dieser Umschlag sollte mit einer Bandage vorsichtig abgebunden werden. Solche Umschläge sollten mindestens zwei
Stunden oder besser über Nacht einwirken.
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Unpaarig
gefiedert
Blatt mit einer ungeraden Zahl von Teilblättchen. Die Blättchen befinden sich auf der ganzen Länge des Stiels einander gegenüberstehend. An der Spitze des Stieles befindet sich das Endblättchen
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Unregelmäßige
Blüten
Blüte, bei der die Blätter eines Kreises von ungleicher Größe und Gestalt sind (zygomorph).
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Unterbrochen
gefiedert
Abwechselnd kleine und große Fiederblättchen (Rosengewächse).
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Unterständiger
Fruchtknoten
Der Fruchtknoten befindet sich unterhalb aller anderen Blütenteile.
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| V |
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Venentonisierend
Die Gefäßmuskulatur der Venen zieht sich zusammen, so dass Krampfadern abschwellen. Die Membranen um die winzigen Venenkapillaren werden abgedichtet, so das weniger Wasser aus dem Kreislauf in das Gewebe gelangt (ödemausschwemmend).
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Verdauungsfördernd
Förderung der Bildung und des Flusses von Verdauungssäften. Anregung der Darmtätigkeit.
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Verholzt
Zellen und Gewebe, deren Zellwände holzbildendes Lignin enthalten.
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Verkehrt
eiförmig
Form eines ovale Blattes, dessen Spitzenteil deutlich breiter ist als die Basis (Erle).
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Verwachsen
Organe, die sich nicht trennen lassen ( z. B. Achäne, Fruchtwand und Samenschale sind miteinander verwachsen):
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Verwachsenblättrig
Blütenhülle, bei der die Kron- oder Kelchblätter zu einer mehr oder weniger langen Röhre verwachsen sind.
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Verwachsenkelchblättrig
Mehr oder weniger miteinander verwachsene Kelchblätter.
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Verwachsenstammblättrig
Staubfäden, die zu 2 Bündeln oder auch alle bis auf ein freistehendes miteinander verwachsen sind.
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Verwachsenstaublättrig
Staubfäden, die miteinander verwachsen sind und eine Röhre bilden.
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Vollbad
Die heilsamen Substanzen der Pflanzen dringen rasch durch die Haut ein (Osmoseprinzip). Man benötigt für ein Vollbad
einen Eimer (etwa sechs Liter) voll frischer oder 200 Gramm getrocknete Kräuter. Die notwendigen Kräuter werden über
Nacht kalt angesetzt. Am nächsten Tag wird die Mischung erwärmt (siehe Absud) und man gießt sie zum Badewasser. Die
Badedauer sollte 20 Minuten nicht überschreiten. Nach dem Bad sollte man sich bestenfalls nicht abtrocknen, sondern mit
Badetuch oder -mantel im Bett eine Stunde ruhen.
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Vorblätter
Kleine Hochblätter an Blütenstielen.
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| W |
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Wachsschicht
Wachsartiger, bläulicher, leicht verletzbarer Überzug auf der Oberhaut hauptsächlich von Früchten und Blättern. Sie dient dem Schutz gegen Austrocknung.
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Wasserblätter
Häufig schmale, lange, fadenförmige Blätter mit fast parallelen Blatträndern.
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Wassertreibend
Erhöhung der Harnmenge: Die Ausscheidung von Bakterien und Bakteriengiften
bei Harnwegsinfektionen wird gefördert. Pflanzliche harntreibende Mittel verändern
den Mineralstoffhaushalt meist nur wenig.
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Wechselständig
Je ein Blatt an jedem Knoten. Das zweite liegt dem ersten gegenüber.
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Wedel
Große, gefiederte Blätter der Farne und Palmen.
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Wein
Bei der Verarbeitung von Kräutern, Samen, Wurzeln etc.: Ein Kräuterauszug in Wein.
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Wickel
Zymöser Blütenstand, bei dem die Blüten abwechselnd nach links und nach rechts fallen. Ein Wickel ist ein Symodium (siehe auch Schraubel).
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Wickel/Wadenwickel
Wasser wird in einem Topf zum Kochen gebracht. Darüber hängt man ein Sieb, in das frische oder getrocknete Kräuter
gelegt werden und deckt ab. Die so aufgeweichten und warmen Kräuter gibt man in ein Tuch und legt es auf die erkrankte
Stelle. Dieser Umschlag sollte mit einer Bandage vorsichtig abgebunden werden. Solche Umschläge sollten mindestens zwei
Stunden oder besser über Nacht einwirken.
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Wimpern
Pflanzenhaare am Rand eines Organs, die wie Augenwimpern angeordnet sind und aus mehreren Zellen bestehen.
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Windend
In die Höhe wachsender Stängel, der sich um eine Stütze windet.
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Wirtel
(Quirl)
Gesamtheit von mehr als zwei Laubblättern oder Blütenstielen, die an einem
Konten radspeichenförmig dem Stängel entwachsen.
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Wundheilend
Bildung eines sauberen Wundverschlusses durch entzündungshemmende, antiseptische und adstringierende Mittel.
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Wundreinigend
Reinigung und Desinfektion von Wunden und offener Geschwüren und Förderung der Abheilung.
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Wurmtreibend
Mittel die Darmwümer im lebenden oder totem Zustand austreiben.
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Wurzel
Unterirdisches Organ zur Verankerung im Erdreich und zur Nährstoffversorgung.
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Würzelchen
Embryonale Anlage der Wurzel beim Keimling, die meist beim späteren Austreiben der Wurzel verschwindet (Keimwurzel).
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Wurzelhaar
Schlauchförmige Auswüchse der Wurzelhautzellen zur Nährstoff- und Wasseraufnahme.
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Wurzelstock
Unterirdische Sprosse, die der Nährstoffspeicherung dienen. Die Stauden der gemäßigten Zonen überwintern mit Hilfe
ihres Rhizoms.
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Wurzeltreibend
Zweitwurzel treibende Stängel.
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| XYZ |
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Zapfen
Stark umgebildete Sprosse mit mehr oder weniger vielen verholzten Deckschuppen, in deren Achseln Fruchtschuppen je zwei nackte Samenanlagen tragen. Diese entwickeln sich zu holzigen oft geflügelten Samen (Koniferen)
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Zirkulationsfördernd
Verbesserung des Blutflusses, Erhöhung der gepumpten Blutmenge pro Zeit, leichter Anstieg des Blutdruckes.
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Zugespitzt
Organ, das in einer ausgezogenen Spitze endet.
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Zungenblüten
Die einseitig ausgezogenen Randblüten der Korbblütler.
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Zusammengesetzt
Blätter, die aus gefiederten oder gefingerten Einzelblättchen zusammengesetzt sind.
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Zweihäusig
Männliche und weibliche Blüten befinden sich auf verschiedenen Pflanzen derselben Art.
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Zweijährig
Pflanzen mit einem zweijährigen Vegetationszyklus. Im ersten Jahr erfolgt die Keimung und das Wachstum von Blättern und Spross. Im zweiten Jahr kommt die Pflanze zur Blüte, bildet Früchte und stirbt ab.
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Zweikeimblättrig
Blütenpflanzen, deren Samen zwei Keimblätter enthalten.
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Zweizeilig
Teile einer Pflanze, die regelmäßig beidseitig einer Achse angeordnet sind (z. B.
Orthostichen).
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Zwiebel
Unterirdische, fleischig verdickte Niederblätter, die zu einem knollenartigen Gebilde geschichtet sind und der Nährstoffspeicherung dienen.
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Zwittrig
Männliche und weibliche Vermehrungsorgane befinden sich in einer Blüte.
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Zygomorph
Mit nur einer Symmetrieebene versehene Blüten, die beiden Blütenhälften sind spiegelbildlich gleich (z. B. Lippenblütler, Schmetterlingsblütler).
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Zymen
(Zymöse Blütenstände)
Die Hauptachse ist kurz und einblütig. Alle weiteren Blüten befinden sich als Endblüten an den Seitenachsen, die die Hauptachse meist überragen. Ist nur ein Seitenast vorhanden, spricht man von einem Monochasium. Zymöse Blütenstände mit zwei gegenständigen Seitenästen werden als Dichasium, solche mit mehr als zwei Seitenästen als Pleiochasium bezeichnet.
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Zytoplasma
Von der Zellmembran umgebener Zellinhalt mit Ausnahme von Zellkern und Vakuole.
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Auswahl und Zusammenstellung: TerraLuna - Kräuterland © 2009 - 2010
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Quellen
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