Hauterkrankungen

Hauterkrankungen sind Krankheiten, die die Haut und ihre Anhangsgebilde befallen. Die Haare betrifft der Haarausfall, die Talgdrüsen die Mitesser, die Schweißdrüsen die Furunkel. Im Rahmen einer Allergie tritt akut die Hautentzündung auf, chronisch das Ekzem. Meist erblich bedingt sind Schuppenflechte, Muttermal und Sommersprossen. Durch mechanische Einflüsse kommen Hühneraugen, durch Milben die Krätze zustande. Haut und Nägel werden von Pilzerkrankungen betroffen. (1)


Mitesser sind gelbbraune oder schwarze Knötchen in der Haut, die besonders im Gesicht und am Rücken zu finden sind. Es handelt sich hierbei um Talgdrüsen, deren Ausführgänge durch Talgeindickung , Schmutz oder Verhornung verstopft sind. Die Ursache für das Entstehen von Mitessern liegt in einer gesteigerten und krankhaft veränderten Absonderung der Talgdrüsen. (1)


Ein Pickel ist ein knötchenartiger, eitriger Hautausschlag, der sich durch Eindringen von Bakterien aus Mitessern bilden kann. Pickel heilen nach dem Aufbrechen mit winzigen Narben ab. Wird ein Pickel unfachmännisch ausgedrückt, so kann dies zu einer größeren Entzündung des betroffenen Gewebes führen. (1)


Eine Quaddel ist eine Hautanschwellung durch die Aufquellung des mit Serum durchtränkten Lederhautgewebes. Die blass bis rosa gefärbten, sich beetartig ausbreitenden Quaddeln kommen vor allem bei der Nesselsucht vor. (1)


Quellen: 

(1) Klaus Klein (Hrsg.): Taschenlexikon Gesundheit. Pädagogischer Verlag Schwann, Düsseldorf, 1. Auflage 1980