| Gebärmutter & Erkrankungen der Gebärmutter | |
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Die Gebärmutter – lat. Uterus – ist ein weibliches Geschlechtsorgan, in welchem die befruchteten Eizellen vor der Geburt zum geburtsreifen Fetus heranreifen. Mögliche Krankheitsanzeichen oder Krankheiten: Blutungsanomalien, Ausbleibende (Amenorrhoe); zu schwache oder zu seltene Menstruation (Oligomenorrhoe); zu starke, zu häufige oder unregelmäßige Menstruation; Aplasie und Dysplasie (Fehlbildungen), Uterus unicornus; Myome (Uterus myomatosus); Korpuskarzinom Gebärmutterhalskrebs (Cervixkarzinom); Gebärmuttervorfall (Prolaps), u.a. (1) |
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Die Gebärmutter (Uterus) ist ein etwa 8 cm langes, birnenförmiges muskulöses Organ, das zu den inneren Geschlechtsorganen der Frau gehört. Die oberen zwei Drittel der Gebärmutter werden als Gebärmutterkörper (corpus uteri), das untere Drittel als Gebärmutterhals (cervix uteri) bezeichnet. Der in die Scheide hineinreichende Teil des Gebärmutterhalses wird Portio genannt. Die Eileiter münden in den oberen Teil des Gebärmutterkörpers. Innen wird die Gebärmutter von einer Schleimhaut ausgekleidet, die unter Einfluss der Sexualhormone in einem etwa 28-tägigem Rhythmus auf- und abgebaut und während der Monatsblutung ausgestoßen wird. Kommt es zu einer Schwangerschaft, bleibt die Schleimhaut der Gebärmutter bestehen und nimmt bei der Einnistung die befruchtete Eizelle auf. Im Laufe der Schwangerschaft weitet sich die Gebärmutter und dehnt sich um ein Vielfaches aus. Während der Geburt kontrahieren die Muskeln (Wehen) und treiben die Frucht aus. Danach bildet sich die Gebärmutter etwa auf ihre Ausgangsgröße zurück. (2) |
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Von den erworbenen Krankheiten der Gebärmutter sind die häufigsten diejenigen, welche sich als Abweichung von der normalen Lage des Organs darstellen, nämlich der Vorfall, die Neigungen und Beugungen, die Umstülpung und die Emporzerrung der Gebärmutter, welche allgemein unter dem Namen der Frauenkrankheiten zusammengefaßt werden. Der Gebärmuttervorfall (prolapsus) besteht anfänglich nur in einem Herabsinken der Gebärmutter in die Höhle der Mutterscheide (sogen. descensus uteri); [...]. (3) |
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Quellen: (1) Dieser Abschnitt basiert in Auszügen auf einer Veröffentlichung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (2) Klaus Klein (Hrsg.): Taschenlexikon Gesundheit. Pädagogischer Verlag Schwann, Düsseldorf, 1. Auflage 1980 (3) Meyers Konversations-Lexikon, 1888; Autorenkollektiv, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien, Vierte Auflage, 1885-1892 |
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