| Furunkel | |
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Ein Furunkel (lat. furunculus, „kleiner Dieb“) ist eine tiefe, schmerzhafte Entzündung des Haarbalgs und des umliegenden Gewebes, die meist durch Staphylokokken (Staphylococcus aureus) oder eine Mischflora entsteht.
Durch Gewebsuntergang (Nekrose) und zentrale Einschmelzung (Eiter) entsteht ein „Pfropf“, der die Hautoberfläche durchbrechen und sich somit spontan entleeren kann. Die Abheilung erfolgt unter Narbenbildung. |
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Furunkel (lat., Blutschwären, Schwären), eine erbsen- bis pflaumengroße entzündliche Beule der Haut, [...] welche regelmäßig in Geschwürsbildung übergeht. Die Bildung eines Furunkels kündigt sich durch umschriebene Schmerzhaftigkeit und Härte an; entweder um einen Haarbalg herum oder mehr in der Tiefe (Zellgewebsfurunkel) stirbt ein kleines Gewebsstück ab, welches durch Eiterung ausgestoßen wird (Eiterstock) und nun eine kleine kegelförmige Höhle hinterläßt. (2) |
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Quellen: (1) Dieser Abschnitt basiert in Auszügen auf einer Veröffentlichung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (2) Meyers Konversations-Lexikon, 1888; Autorenkollektiv, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien, Vierte Auflage, 1885-1892; 6. Band: Seite 798 |
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