| Entzündung | |
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Eine Entzündung (lateinisch-medizinisch Inflammatio, eingedeutscht Inflammation) ist eine charakteristische Antwort von biologischem Gewebe auf einen äußeren oder innerlich ausgelösten Reiz mit der Funktion, den Schädigungsreiz zu beseitigen, dessen Ausbreitung zu unterbinden und ggf. eingetretene Schäden zu reparieren. Die Entzündungsreaktion wird vom Bindegewebe, den Blutgefäßen und dem Immunsystem getragen.
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Eine Entzündung (Inflammatio) ist die Abwehrreaktion des Körpers auf bestimmte Krankheitserreger. An der entsprechenden Stelle ist die Immunabwehr aktiv, so dass sich dort mehr Blut als gewöhnlich ansammelt und mehr Flüssigkeit in das entzündete Gewebe austritt. Eine Entzündung äußert sich durch Rötung, Hitze, Schwellung der Haut und Schmerzen. Entzündungen können z.B. durch Bakterien, chemische Substanzen, bestimmte Strahlungen, Kälte und durch Gewebsgifte verursacht werden. Man unterscheidet zwischen akuten (kurz aufflackernden), chronischen (lang andauernden), unspezifischen und spezifischen (von bestimmten Erregern verursachten) Entzündungen. Je nach Art unterscheidet man z.B. schleimige, eitrige, bluthaltige und fibrinöse Entzündungen. Die Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe hat einen Spüleffekt und die darin enthaltenen Eiweiße hemmen das Bakterienwachstum und schirmen die Umgebung gegen den Entzündungsherd ab. Damit verbunden ist ein Einwandern von weißen Blutkörperchen, die das Blutgefäßsystem verlassen und die Krankheitserreger, abgestorbene Zellen u.ä. in sich aufnehmen und abtransportieren. (2) |
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Quellen: (1) Dieser Abschnitt basiert in Auszügen auf einer Veröffentlichung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (2) Klaus Klein (Hrsg.): Taschenlexikon Gesundheit. Pädagogischer Verlag Schwann, Düsseldorf, 1. Auflage 1980 |
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