Bronchitis & Bronchienentzündung

Bronchitis (griech.), Entzündung der Luftröhrenverzweigungen. Sie ist entweder eine Erkrankung der Schleimhaut, oder sie hat ihren Sitz in den tiefern Schichten der Wand, resp. in dem Bindegewebe, welches die Bronchien umgibt (Peribronchitis).
Im erstern Fall ist die Bronchitis selbständige Krankheit und zwar eine einfache katarrhalische (s. Bronchialkatarrh). (1)


Eine Bronchienentzündung ist eine Erkrankung der Bronchien, die meist im Gefolge einer Grippe, Erkältung, anderer 
Lungenerkrankungen oder durch Rauchen oder Luftverschmutzung auftritt. Die Bronchienentzündung beginnt mit trockenem, 
schmerzhaftem Husten und gelegentlich mit Fieber. Sie geht dann mit stärker werdendem Husten und grünlich-gelbem 
Auswurf einher. Je nach Ursache der Bronchienentzündung erfolgt die Behandlung unter Rauchverbot mit hustenstillenden 
Arzneimitteln oder Antibiotika. Eine zusätzliche Befeuchtung der Zimmerluft ist wünschenswert. Wird die 
Bronchienentzündung chronisch, wie z. B. bei Rauchern, so folgen unweigerlich nach mehreren Jahren schwere 
Veränderungen der Lunge. (2)


Quellen: 

(1) Meyers Konversations-Lexikon, 1888; Autorenkollektiv, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien, Vierte 
Auflage, 1885-1892; 3. Band: Seite 456

(2) Klaus Klein (Hrsg.): Taschenlexikon Gesundheit. Pädagogischer Verlag Schwann, Düsseldorf, 1. Auflage 1980