| Bandscheibe | |
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Eine Bandscheibe (lat. Discus intervertebralis) ist eine flexible, faserknorplige Verbindung zwischen Wirbeln. Sie gehören damit zu den knorpligen Knochenverbindungen (sog. Symphyse, Symphysis), vergleichbar dem Discus interpubicus der Schambeinfuge. Sie unterscheiden sich damit grundsätzlich von den faserknorpligen Zwischenscheiben in echten Gelenken (siehe Discus articularis). Die Wirbelsäule des Menschen besitzt 23 Bandscheiben. |
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Bandscheibenschäden (Osteochondrosen) sind Erkrankungen, die durch Veränderungen an den Bandscheiben hervorgerufen werden. Besonders die Bandscheiben zwischen dem 4. und 5. Lendenwirbel und dem Kreuzbein sind besonders starken Belastungen ausgesetzt. Hier kann es zu einer Schädigung des knorpeligen Ringes der Bandscheibe kommen, so dass der gallertige Kern in Richtung Rückenmarkskanal vorrutscht (Prolaps) und durch Druck auf dort gelegene Nerven Schmerzen auslöst. Abhängig von der Ausdehnung des Prolaps treten heftige Schmerzen im Bereich des Rückens auf, die sich auf die Oberschenkel, die Waden oder sogar auf die Füße ausdehnen können. Diese Schmerzen werden durch Stuhlgang, Husten und Niesen verstärkt, ebenso durch Anheben des gestreckten Beines. Die Behandlung wird zunächst mit schmerzstillenden Arzneimitteln, örtlicher Wärmebehandlung und muskelentspannenden Medikamenten bei strenger Bettruhe durchgeführt. Nehmen die Symptome aber zu und führt die Arzneimittelbehandlung zu keinem Erfolg, ist eine Operation unumgänglich. |
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Quellen: (1) Dieser Abschnitt basiert in Auszügen auf einer Veröffentlichung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. (2) Klaus Klein (Hrsg.): Taschenlexikon Gesundheit. Pädagogischer Verlag Schwann, Düsseldorf, 1. Auflage 1980 |
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