| Augenerkrankungen | |
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Augenentzündung
(griech., Ophthalmie), im Gegensatz zu allen Entzündungen, welche in den tief gelegenen Geweben des
Auges (Aderhaut, Netzhaut, Iris) ihren Sitz haben und nur bei kunstgerechter Untersuchung sich wahrnehmen lassen, die äußerlich sichtbaren, mit Rötung, Schwellung und starker Absonderung einhergehenden Krankheiten der Bindehaut und
Hornhaut. Die leichteste dieser Entzündungen ist der Bindehautkatarrh (unzweckmäßig Konjunktivitis genannt). |
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Hornhauterkrankungen sind meist durch Infektionen hervorgerufene Entzündungen oder Zerstörungen der Hornhaut des Auges. Durch Bakterien wird das Hornhautgeschwür verursacht, durch Viren die Hornhautentzündung. Allen gemeinsam sind die Symptome der Lichtscheu, Schmerz und Tränenfluss. Die Sehkraft wird vermindert und in die sonst von Adern freie Hornhaut wachsen Blutgefäße ein. Diagnose und Therapie erfolgen durch den Augenarzt meist medikamentös. (2) |
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Quellen: (1) Meyers Konversations-Lexikon, 1888; Autorenkollektiv, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien, Vierte Auflage, 1885-1892; 2. Band: Seite 76 (2) Klaus Klein (Hrsg.): Taschenlexikon Gesundheit. Pädagogischer Verlag Schwann, Düsseldorf, 1. Auflage 1980 |
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