| Mandelentzündung (Angina) | |
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Eine Mandelentzündung (Angina) ist eine durch Viren, aber auch Eiter- und Diphterieerreger hervorgerufene Entzündung besonders der Gaumenmandeln. Eine Mandelentzündung kann in jedem Lebensalter auftreten, bevorzugt aber bei Kindern und Jugendlichen. Neben allgemeinen Krankheitszeichen wie Müdigkeit , Gliederschmerzen, Fieber usw. schwellen Mandeln und Halslymphknoten an. Je nach Art des Erregers sind die Mandeln grau-weißlich bis eitrig belegt. Die Behandlung der Mandelentzündung wird mit rachendesinfizierenden Arzneimitteln und gegebenenfalls mit Antibiotika durchgeführt. Aus einer Mandelentzündung können sich einige Komplikationen ergeben. Bei Kindern etwa bis zum vierten Lebensjahr kann es durch starkes Anschwellen der Mandeln zu einer Einengung der Luftwege kommen, die gefährlich werden und den Eingriff des Arztes lebensnotwendig machen kann. Besonders chronische, durch Eitererreger hervorgerufene Mandelentzündungen können als Folgeerkrankungen Nierenentzündungen oder Herzklappenerkrankungen nach sich ziehen. Daher werden auch nach Abheilung einer Mandelentzündung noch Kontrolluntersuchungen von Harn und Blutdruck notwendig. Um bei wiederholt auftretender Mandelentzündung die Mandeln als Krankheitsherd auszuschalten, werden sie durch Herausschälen aus dem Gaumen entfernt. |
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