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Umschläge
allgemein
Umschläge (Dunstumschläge) und Wickel: Wasser wird in einem Topf zum Kochen gebracht. Darüber hängt man ein Sieb, in das frische oder getrocknete Kräuter gelegt werden und deckt ab. Die so aufgeweichten und warmen Kräuter gibt man in ein Tuch und legt es auf die erkrankte Stelle. Dieser Umschlag sollte mit einer Bandage vorsichtig abgebunden werden. Solche Umschläge sollten mindestens zwei Stunden oder besser über Nacht einwirken.
Breiumschläge/Frischblattauflagen: Ein auf kaltem Wege
(Quetschen, Pressen) oder durch Abkochung hergestellter Pflanzenbrei wird direkt auf die betroffene Körperpartien aufgetragen und mit einem Verband abgedeckt.
Umschläge
mit Kaltauszügen: Die Pflanzenteile werden in kaltem Wasser längere Zeit eingeweicht. Die Zubereitung sollte in einem bedeckten Behälter, an einem kühlen Ort (nicht im Kühlschrank) für die vorgegebene Zeit ziehen
(bis zu zwölf Stunden). Kaltauszüge werden sehr schnell von Mikroorganismen befallen. Sie müssen deshalb rasch verbraucht werden. Vor der Anwendung
wird der Ansatz i.d.R. erwärmt. |
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Ackerschachtelhalm
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Für die Bereitung von Umschlägen
werden 10 g Schachtelhalmkraut
auf einen Liter Wasser eingesetzt.
Für
Kompressen:
Drei Esslöffel kleingeschnittenes Schachtelhalmkraut weichen Sie in einem
Liter Wasser über
Nacht ein. Am nächsten Tag bringen Sie den Tee zum Kochen. Nach drei Minuten
nehmen Sie ihn vom Herd, lassen ihn noch zehn Minuten ziehen und geben den
Tee durch ein Sieb.
Anwendung:
Unterstützende Behandlung schlecht, heilender Wunden; bei unreiner und fettiger Haut; Hautjucken und
Ekzemen; als Badezusatz bei Unterleibsleiden der Frau; bei rheumatischen Erkrankungen, Gicht und Geschwüren, Schwellungen, Knochenbrüchen und bei Frostschäden.
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Arnika
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Sudbereitung: 3 g
Arnika (Blüten) mit 150 ml heißem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, danach abseihen.
Anwendung: Bei
Prellungen und stumpfen Wunden -
Leinen, Zellstoff oder
ähnliches Material mit dem Aufguss durchtränken und auf die entsprechende Körperpartie auflegen.
Achtung: Arnika darf nur äußerlich angewandt werden!
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Augentrostkraut
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Sudbereitung: Ein Teelöffel des
getrockneten Augentrostkrauts
zerkleinern, in einem Viertel Liter kaltem Wasser ansetzen, kurz aufkochen und nach
fünf bis zehn Minuten absieben. Der Sud ist sowohl als lauwarme Augenspülung, als
auch zur Anwendung mit Kompressen geeignet.
Anwendung:
Bei
Bindehautentzündungen, Gerstenkorn, Lidrandentzündung, Tränensäcken, geschwollenen Augenlider
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Beinwell
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Breiauflage:
Getrocknete Wurzeln werden fein gemahlen, in einer Tasse mit sehr heißem Wasser und einigen Tropfen Speiseöl schnell zu einem Brei
verrührt. Anschließend wird der Brei auf ein Leinentuch gestrichen und warm auf die kranke Stelle gelegt.
Frischblattauflagen:
Die frischen Blätter werden
gewaschen, mit einem Nudelholz auf einem Brett
zerwalkt, auf die betroffenen Stellen gelegt und vorsichtig abgebunden.
Anwendung:
Bei Blutungen aller Art, bei
rheumatischen Leiden und Gicht, Verstauchungen, Zerrungen, Prellungen und
Blutergüssen
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Bittersüß
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Teezubereitung
für Umschläge: 2 TL Bittersüß (Stängel) mit 500 ml Wasser heiß übergießen, 15 Minuten
ziehen lassen, danach abseihen. Mehrmals täglich mit dem heißem Aufguss getränkte Tücher
auf die erkrankten Hautpartien auflegen.
Anwendung: bei Hautausschlägen
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Frauenmantel
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Kräuterauflage: Die notwendige Menge frischer
Kräuter (150 g bis 300 g) wird kurz gewaschen, mit einem Nudelholz auf einem Brett zerquetscht und aufgelegt.
Anwendung:
Bei Eiterungen,
Menstruationsbeschwerden, Wechseljahresbeschwerden, zur Herzstärkung, Hautbeschwerden,
Geschwüren, Ekzeme, Furunkel, Insektenstichen, Schnittwunden, zur
Unterstützung der Wundheilung. |
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Hamamelis
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Aufguss für Umschläge:
1 EL
Hamamelis (Blätter, klein zerschnitten) mit 1 Tasse Wasser aufkochen, 15 Minuten ziehen lassen, danach abseihen.
Mit dem kaltem Aufguss mehrmals täglich Umschläge auflegen.
Anwendung:
Zur
Unterstützung der Wundheilung, bei oberflächlichen Wunden
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Hirtentäschel
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Dunstumschlag:
Zwei gehäufte Hände voll
Hirtentäschelkraut (möglichst frisch) in ein Sieb legen und über Wasserdampf halten. Das gedünstete Kraut in ein Tuch
geben und auf die entsprechende Körperstelle legen. Mindestens eine Stunde wirken lassen. Bessere
Ergebnisse erzielen Sie, wenn der Umschlag über Nacht einwirken kann.
Anwendung:
Bei
Nasenbluten, blutenden Wunden, Menstruationsbeschwerden, bei äußeren Muskelerkrankungen, Muskelschwund, Darmvorfall, Leistenbruch, Lungenschwäche, bei Ohrenschmerzen, Magenschmerzen, Rheuma,
Gicht, Krampfadern, |
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Huflattich
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Frischblattauflage:
Die notwendige Menge frischer Blätter wird grob zerquetscht auf die
betroffenen Körperregionen aufgelegt und mit einem Tuch leicht
abgebunden. Die Auflage sollte mindestens zwei Stunden einwirken. Bei starken
Beschwerden sollte die Anwendung mehrmals täglich erneuert werden. Breiauflage:
Frische Blätter werden grob zerschnitten oder zerquetscht und in einer
Schüssel mit Sahne zu einem Brei verrührt. Die Mischung sollten Sie
bestenfalls auf erhitztem Wasserbad anrühren, so dass der Brei angenehm
warm aufgetragen werden kann. Dafür wird der Brei auf ein Leinentuch gestrichen und auf die kranke Stelle gelegt
(Insbesondere bei Venenentzündung, Verstauchungen, Verrenkungen, wundgelaufenen und geschwollenen Füßen empfehlenswert).
Umschläge mit starkem Absud:
Mischen Sie Huflattichblätter und Blüten zu gleichen Teilen. Bereiten
Sie einen kräftigen Sud. Verwenden Sie eine Hand voll frische
Kräutermischung. Setzen Sie die Kräuter in 400 ml kaltem Wasser an -
kurz aufkochen lassen, nach 15 Minuten absieben. Sobald der Absud eine
angenehme Temperatur erreicht hat, können Sie ihn für Umschläge nutzen.
Tränken
Sie ein Tuch im Sud und legen Sie es für mindestens zwei Stunden (bestenfalls
über Nacht) auf die betroffenen Hautstellen bzw. Körperregionen.
Anwendung:
Bei
Verstauchungen, Verrenkungen, wundgelaufenen Füßen, geschwollenen Füßen, Geschwüre, schlecht heilenden Wunden,
Erkältungskrankheiten und Entzündungen, Fieber, entzündeten Wunden, Venenentzündung, Venenschmerzen,
bei unreiner Haut (Akne), Furunkel, Ekzemen, leichten Verbrennungen (Sonnenbrand), Atemnot, Asthma, Gewebeverletzungen
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Kamille
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Zubereitung
1: Ein
Viertel Liter kochende Milch wird über einen gehäuften Esslöffel Kamille
(Blüten) gegossen, dann kurz ziehen lassen, abseihen und damit warme Umschläge tränken und auflegen.
Zubereitung
2: 2 EL
Kamille (Blüten) mit 250 ml Wasser heiß übergießen, 15 Minuten bedeckt ziehen lassen, durch
ein Teesieb abseihen.
Anwendung:
Bei Hautausschlägen, Ekzemen, Sonnenbrand und zur Wundheilung - Lauwarm mehrmals täglich
Umschläge auf die erkrankten Hautpartien geben. |
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Lein
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Umschlag:
100 g Leinsamen in einen Leinenbeutel füllen, diesen in
einem Topf mit kaltem Wasser übergießen und etwa 5 Stunden
stehen lassen. Im gleichen Wasser bis zum Kochen erhitzen und 15 Minuten ziehen lassen.
Anwendung: Bei
Menstruationsstörungen - So heiß, wie möglich auflegen.
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Ringelblume
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Teezubereitung
für Kompressen und Umschläge: 2 TL
Ringelblume (Blüten) werden mit 1 Tasse heißem Wasser übergossen.
Nach 10 Minuten durch ein Teesieb gießen.
Anwendung: Kompressen mit dem Aufguss tränken und auf die kranke Stelle legen, öfters wechseln. Zur
Unterstützung der Wundheilung, auch bei leichten Verbrennungen (Sonnenbrand)
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Stiefmütterchen,
wildes
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Teezubereitung
für Umschläge: 1 TL Wildes Stiefmütterchen (Kraut) mit 1 Tasse kochendem Wasser
aufgießen, 5 Minuten ziehen lassen, danach abseihen. Mehrmals täglich mit dem
Aufguss getränkte Tücher auf die erkrankten Hautpartien auflegen.
Anwendung: bei Hautausschlägen
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Erklärung: Alle Angaben dieser Präsenz erfolgen ohne jegliche Verpflichtung, Garantie oder Gewähr. Der Besuch dieser Seiten kann ein
Beratungsgespräch eines Arztes oder Apothekers nicht ersetzen. Die Anwendung von Rezepturen und Pflanzen erfolgt auf eigene Gefahr. Bei
ernsthaften und andauernden Beschwerden ist immer ein Arzt zu konsultieren.
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