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Hinweise
zur Verwendung ätherischer Öle
Sobald mehrere ätherische Öle zur gleichen Zeit eingenommen werden, sollte dringend beachtet werden, dass die Gesamtmenge ätherisches Öl pro Tag 12 Tropfen nicht überschreitet.
Beachten Sie bei äußerlicher Anwendung: Vor allen Anwendungen ätherischer Öle rein oder verdünnt, für Bäder, Umschläge, Einreibungen, Waschungen, Spülungen
usw. sollte ein Tropfen des reinen ätherischen Öls in der Armbeuge verrieben werden. Sollte sich innerhalb von
24 Stunden eine Rötung zeigen, ist das Präparat nicht zu verwenden, aufgrund
der Wahrscheinlichkeit allergischer Reaktionen.
Ätherische Öle als Hauptwirkstoffe enthaltende
Pflanzen
Kiefer,
Wacholder, Garten-Salbei,
Wermut, Gemeiner Beifuß,
Eberraute, Echter
Alant, Kalmus, Arnika,
Ringelblume, Engelwurz,
Echte Kamille, Schafgarbe,
Echter Thymian, Feld-Thymian,
Fenchel, Anis,
Kümmel, Koriander,
Pfefferminze, Echter
Dost, Majoran, Melisse, Lavendel,
Rosmarin, Nelkenwurz,
Petersilie, Liebstöckel, Lorbeerbaum,
Gartenraute, Hauhechel,
Echtes Johanniskraut, Schwarzer
Holunder, Linde, Echter
Baldrian, Knoblauch, Bärlauch |
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| Basilikum - ätherisches Öl |
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Oleum basilici |
Wird durch Wasserdampfdestillation der blühenden Pflanze gewonnen. |
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Wirkung: |
nervenstärkend, krampflösend (insbesondere auf die Nebennierenrinde), darmantiseptisch |
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Einsatzbereiche: |
Innere Anwendung: Nervenschwäche, geistige Überanstrengung, Beklemmung, nervöse Schlaflosigkeit, Magenkrämpfe, Verdauungsbeschwerden, Darminfektionen, Migräne, Lähmungen und Gicht |
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Anwendungsarten: |
Innere Anwendung: 3 mal täglich, 2 bis 4 Tropfen ätherisches Öl mit einen Löffel Honig verrühren; das Gemisch in einem Glas (150 - 200 ml)
mit lauwarmem Wasser oder Kräutertee auflösen. |
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| Bohnenkraut - ätherisches Öl |
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Oleum saturejae |
Wird durch Wasserdampfdestillation des blühenden Krautes gewonnen. |
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Wirkung: |
anregend (hauptsächlich auf den Geist und die Nebennierenrinde), den Geschlechtstrieb fördernd, krampflösend, antiseptisch, wurmtreibend |
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Einsatzbereiche: |
Innere Anwendung: Verdauungsbeschwerden, Magenschwäche, Darmkrämpfe, geistige und sexuelle Schwächezustände, Durchfall |
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Äußere Anwendung: Schwerhörigkeit |
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Anwendungsarten: |
Innere Anwendung: nach den Mahlzeiten 3 mal täglich, 3 bis 4 ätherisches Öl mit einen Löffel Honig verrühren; das Gemisch in einem Glas (150 - 200 ml) lauwarmem Wasser oder Kräutertee auflösen. |
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Äußere Anwendung: ca. 150 ml Wasser abkochen, 20 Tropfen ätherisches Öl einrühren. Mehrmals täglich einige Tropfen der Mischung vorsichtig in den Gehörgang träufeln. |
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| Cajeput - ätherisches Öl |
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Oleum cajuputi |
Wird durch Wasserdampfdestillation frischer Blätter und Zweige gewonnen. |
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Wirkung: |
krampflösend, antineuralgisch, wurmtreibend |
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Einsatzbereiche: |
Innere Anwendung: Antiseptikum für Lunge, Darm, Harntrakt; bei Dünndarmentzündung, Dysenterie, Blasenentzündung, Harnröhrenentzündung, Luftwegserkrankungen (Bronchitis), Kehlkopfentzündung, Magenkrämpfe |
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Äußere Anwendung: Zahnschmerzen, Ohrenschmerzen, chronische Kehlkopfentzündung, rheumatische Neuralgien, Unterstützung der Wundheilung, Hauterkrankungen (Akne). |
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Anwendungsarten: |
Innere Anwendung: 3 mal täglich, 2 bis 4 Tropfen ätherisches Öl mit einen Löffel Honig verrühren; das Gemisch in einem Glas (150 - 200 ml) lauwarmem Wasser oder Kräutertee auflösen. |
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Äußere Anwendung: Zur Inhalation 12 Tropfen in eine Schüssel mit kochendem Wasser, 2 bis 3 Inhalationen täglich
(bei Kehlkopfentzündung).
Eine ölige Lösung von 5-10% ätherischen Öls zum Einreiben (gegen rheumatische Neuralgien, bei Hautkrankheiten und
Wunden). |
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| Eisenkraut
- ätherisches Öl |
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Oleum
andropogron citratus |
Wird durch Wasserdampfdestillation
des Krautes gewonnen. |
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Wirkung: |
magenreizend |
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Einsatzbereiche: |
Innere Anwendung:
Magenschwäche (Verdauungsschwierigkeiten), Dünndarmentzündung, Kolitis,
Neurovegetative Dystonie, ungenügende Milchabsonderung. |
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Anwendungsarten: |
Innere Anwendung:
2 bis 3 mal täglich etwa 5 Tropfen in einen Kaffeelöffel Honig einrühren.
Das Gemisch in einem Glas
lauwarmem Wasser oder Kräutertee auflösen. |
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| Estragon
- ätherisches Öl |
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Oleum dracunculi |
Wird durch
Destillation des frischen Krautes gewonnen. |
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Wirkung: |
allgemein stimulierend und verdauungsfördernd,
appetitanregend, krampflösend |
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Einsatzbereiche: |
Innere Anwendung:
allgemeine Schwäche, Dyspepsien, langsame Verdauung, Magenkrämpfe, Neurovegetative Dystönien,
Schluckauf, Darmparasiten |
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Anwendungsarten: |
Innere Anwendung:
3 bis 4 mal täglich etwa 3 bis 5 Tropfen in einen Kaffeelöffel Honig einrühren; das Gemisch in einem
Glas lauwarmem Wasser oder Kräutertee auflösen. |
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| Eukalyptus
- ätherisches Öl |
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Oleum |
Wird durch
Dampfdestillation von Blättern und Zweigen gewonnen. |
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Wirkung: |
Innere Anwendung:
antiseptisch (hauptsächlich für Atem- und Harnwege), balsamisch,
beruhigt Hustenreiz, begünstigt den Auswurf, blutzuckerspiegelsenkend, wurmtreibend |
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Äußere Anwendung:
bakterizid, wirkt gegen Parasiten, vorbeugend gegen ansteckende Krankheiten und gegen
Lungenerkrankungen, vertreibt Mücken |
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Einsatzbereiche: |
Innere Anwendung:
Leiden der Luftwege (akute oder chronische Bronchitis, Grippe), Leiden der
Harnwege, Rheuma, Neuralgien, Darmparasiten (Spulwürmer), Migräne, allgemeine
Schwächezustände |
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Äußere
Anwendung: Lungenleiden, Grippe, Stirnhöhlenentzündung, gegen Mücken |
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Anwendungsarten: |
Innere Anwendung:
3 mal täglich etwa 3 bis 5 Tropfen in einen Kaffeelöffel Honig einrühren; das
Gemisch in einem Glas lauwarmem Wasser oder Kräutertee auflösen. |
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Äußere Anwendung: Zur
Inhalation etwa 10 bis 15 Tropfen auf eine Schüssel mit kochendem Wasser
geben. Empfehlenswert sind 2 bis 3
Inhalationen täglich.
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Eukalyptus-Inhalation
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2 g
Eukalyptus-Blätter mit 150 ml heißem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen, danach abseihen. Zur
Inhalation werden die Dämpfe des noch heißen Teeaufgusses tief eingeatmet.
Anwendung:
bei
Nebenhöhlenentzündung
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Huflattich-Inhalation
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Jeweils 1 geh.
EL Huflattichblätter und Blüten mit kochendem Wasser abbrühen. Die
durch die Dämpfe freigesetzten ätherischen Öle unter einem Tuch
einatmen. Die Anwendung sollten Sie mehrmals täglich wiederholen.
Anwendung:
bei
Bronchitis,
Atemnot, Kehlkopf- und Rachenkatarrh, Bronchialasthma, Erkältungskrankheiten
und Entzündungen, Asthma |
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Kamille-Inhalation
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Zwei
gehäuften
Esslöffel Kamille (Blüten) mit einem Viertel Liter kochendem Wasser abbrühen. Unter einem
Handtuch atmet man mehrmals täglich die ätherischen Dämpfe ein.
Anwendung:
bei
Entzündungen des Mund-, Nasen- und Rachenraumes, bei Nebenhöhlenentzündung
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| In
alten Büchern gestöbert |
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Meyers Konversations-Lexikon, 1888; Autorenkollektiv, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien, Vierte Auflage, 1885-1892; 9. Band: Seite 423
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Kamillenöl,
ätherisches Öl, welches aus den Blüten der Kamille (Matricaria chamomilla) durch Destillation
mit Wasser gewonnen wird (Ausbeute 0,15 Proz.), ist dunkelblau, ziemlich dickflüssig, von intensivem Geruch, schmeckt bitter aromatisch, spez. Gew. 0,92, löst sich schwer in Wasser, in 8–10 Teilen Spiritus,
leicht in Äther, wird durch Luft und Licht grünlich und braun. Es ist ein Gemenge verschiedener Öle und wird medizinisch wie Kamillenblüten, auch zu Likören benutzt. Mit dem ätherischen Kamillenöl ist nicht ein pharmazeutisches Präparat zu verwechseln, welches durch Digerieren von Kamillenblüten mit Spiritus und Olivenöl bis zur Verflüchtigung des Spiritus erhalten und als äußerliches Arzneimittel benutzt wird. Das ätherische Öl der römischen Kamille (Anthemis nobilis) ist ebenfalls blau oder grünlich.
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Meyers Konversations-Lexikon, 1888; Autorenkollektiv, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien, Vierte Auflage, 1885-1892;
10. Band: Seite 580 |
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Lavendelöl, ätherisches Öl, welches aus den Blüten wild wachsenden, in England aber, besonders bei Mitcham und Hitchin, aus den Blüten zu diesem Zwecke
kultivierten Lavendels durch Destillation mit Wasser gewonnen wird (Ausbeute 1,5 Proz.) Das englische Öl ist weit seiner als das französische, und
die beste Sorte wird aus den abgestreiften Blüten erhalten. Es ist hellgelblich, dünnflüssig, riecht sehr angenehm, schmeckt streng aromatisch, vom
spez. Gew. 0,876–0,880, löst sich in 5 Teilen Alkohol vom spez. Gew. 0,894 und besteht aus einem bei 200–210° siedenden Kohlenwasserstoff und
Stearopten. Es verändert sich sehr leicht an der Luft und am Licht. Viel geringer ist das aus Lavandula Spica Chaix gewonnene Spiköl.
Dieses riecht kampferähnlich und besteht aus einem bei 175° siedenden Kohlenwasserstoff und einem bei 210° übergehenden Bestandteil. Lavendelöl wird
besonders in der Parfümerie benutzt; auch dient es gegen Migräne und nervöse Aufregung, in spirituöser Lösung äußerlich gegen Rheumatismus und
Lähmungen. Das Spiköl wird zu geringern Parfümen, zum Parfümieren der Seife, zu Firnissen, zum Auftragen von Porzellanfarben etc. benutzt. Das sehr
beliebte Lavendelwasser ist eine Lösung von 175 g Lavendelöl in 4 Lit. Alkohol; die feinste Sorte wird durch Destillation von 60 g englischem
Lavendelöl mit 2,5 Lit. Alkohol und 0,5 Lavendelöl Rosenwasser erhalten. |
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