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Wolfstrapp
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auch: Virginischer Wolfsfuß
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Familie:
Lippenblütengewächse
(Lamiaceae)
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bugle-weed, Virginia horehound, gipsey weed, American archangel, sweet bugle
(engl.)
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Lt:
Lycopus virginicus
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Kleine Pflanzenkunde
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Die bis 1 m hohe Staude mit ebensolangen Bodenausläufern ist an stehenden und langsam fließenden Gewässern Nordamerikas
anzutreffen. Die kleinen Blüten sitzen in 10 bis 20 fast kugeligen, dichtblütigen Scheinquirlen. Die Blätter sind
eiförmig-lanzettlich. An nassen Standorten sind die unteren vielfach fiederspaltig. Lycopus vermag sowohl in tieferem Wasser
zu vegetieren, als auch an trockenen Ruderalorten. Die nichtblühende Wasserform geht aber bei sinkendem Wasserstand in die
sparrig-ästige und blühende Landform über. Im Herbst schiebt die Pflanze die auf den Ausläufern gebildeten Blüten unter die
Erde, wo eine Selbstbefruchtung und die Fruchtbildung stattfinden. (Madaus 1938)
Blütezeit: Juli bis September
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Heilwirkung & Einsatzbereiche
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Wirksame Teile: Lycopi herba (Wolfstrappkraut)
Inhaltsstoffe: Hydroxyzimtsäurederivate,
Flavonoide, Glykosid "Lycopin"
Anwendung:
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In
der Phytotherapie: Leichte Schilddrüsenüberfunktion mit vegetativ-nervösen Störungen;
Spannungsgefühl und Schmerzen in der Brustdrüse (Kom-E 1990)
-
In
der Homöopathie: Herzklopfen, besonders bei Schilddrüsenüberfunktion
Geschichtliches:
Die europäische Verwandte Lycopus europaeus wurde früher viel als Fiebermittel angewendet, ist jetzt aber ganz in
Vergessenheit geraten. In der homöopathischen Literatur wurde L. virginica zuerst im Jahre 1855 erwähnt.
(Madaus 1938) |
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Weiterführende
Informationen
E-Monographie
Quellen |
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Kurzerläuterungen zu Eigenschaften, botanischen Begriffen, Inhaltsstoffen
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