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Sumpfdotterblume
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auch: Kuhblume, Butterblume, Dotterblume
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Familie:
Hahnenfußgewächse
(Ranunculaceae)
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Marsh Marigold
(engl.)
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Lt:
Caltha palustris
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Kleine Pflanzenkunde
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Merkmale:
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mehrjährige, krautige Pflanze,
mit Wuchshöhen zwischen 20 und 50 cm
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Stängel
hohl und kahl, aufsteigend bis aufrecht, im oberen Bereich verzweigt
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Laubblätter
dunkelgrün, glänzend, herz- bis nierenförmig, ungeteilt, am Rand
gekerbt
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Grundblätter lang
gestielt
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Goldgelbe Blüten mit 5 Blütenblättern
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Blütezeit:
März bis Juni
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Standort:
feuchte, sumpfige Untergründe in ganz Europa, in Teilen Asiens, in
Nordamerika
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Hinweis:
Die Pflanze wird als leicht giftig bis giftig eingestuft
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Inhaltsstoffe: Anemonine,
Saponine, Aporchinalkaloide, Triterpenlacone
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Verwendung:
in der Homöopathie bei Hautausschlägen, Bronchitis, Menstruationsstörungen
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In der Tierheilkunde
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Die
Sumpfdotterblume (Calla palustris) gilt für Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen,
Kaninchen und Meerschweinchen als unverträglich bzw. wird für diese Tiere als Giftpflanze deklariert.
Bei Verdacht auf Vergiftung sollte das betroffene Tier sofort ärztlicher Behandlung unterzogen werden. Es sollte keinesfalls
absichtlich Erbrechen hervorgerufen werden, es sollten auch keine eiweißhaltigen Getränke oder ölhaltigen Substanzen verabreicht
werden - dem Tier möglichst nur etwas Wasser zu trinken geben. Wenn das Tier bereits erbrochen hat, nehmen Sie das Erbrochene in
die Tierarztpraxis mit.
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In alten
Büchern gestöbert
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Meyers
Konversations-Lexikon, 1888; Verlag des Bibliographischen Instituts,
Leipzig und Wien, Vierte Auflage, 1885-1892, Blatt 3.744 |
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Caltha
L. (Kuhblume, Butterblume, Dotterblume), Gattung aus der Familie der
Ranunkulaceen, ausdauernde Kräuter mit ungeteilten, breiten, glänzenden
Blättern, großen Blüten und mehrsamigen Balgkapseln. Neun Arten in Sümpfen
und auf Wiesen der nördlichen Halbkugel und im südlichsten Teil von Südamerika.
Caltha palustris L., mit rundlichen, herzförmigen, gekerbten Blättern,
goldgelben Blüten, in Europa (besonders Norddeutschland), Westasien und
Nordamerika, enthält in der Wurzel Schärfe und gilt als gutes
Viehfutter; die Blumen machen die Butter gelb. Die jungen Blütenknospen
werden bisweilen wie Kapern eingemacht. |
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Weiterführende
Informationen
Charakteristik und Beschreibung (engl.)
Quellen |
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Kurzerläuterungen zu Eigenschaften, botanischen Begriffen, Inhaltsstoffen
und Verarbeitung
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