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Steinklee
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auch: Honigklee,
Schotenklee, Melote, Bisamklee, Bärenklee
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Familie:
Schmetterlingsblütler
(Fabaceae) |
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Melilot
(engl.)
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Kleine Pflanzenkunde
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Melilotus officinalis (Melilotenklee, Bisamklee, Bärenklee), mit gelben Blüten in ziemlich schlaffen, später verlängerten Trauben, zweijährig, findet sich häufig durch ganz Europa, Nordafrika, Nordamerika und Nordasien. Das blühende Kraut riecht stark honigartig süßlich, schmeckt bitterlich schleimig und
ist offizinell. Es dient zur Bereitung des Melilotenpflasters und wird auch zur Abhaltung der Motten (Mottenkraut) in Kleiderschränke gelegt.
(Meyers 1888; 11. Band: Seite 449)
Steinklee wächst bevorzugt
auf steinigen Untergründen, an Wegrändern,
auf Schuttplätzen oder auf Brachäckern in Europa. Die Heilkräfte des Steinklees wurden schon zu Zeiten des
Hippokrates erkannt und genutzt. Aufgrund des vorzüglichen Pflanzennektars, wird
Steinklee auch gern von Insekten besucht. |
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Blütezeit:
Juni - August, Sammelzeit: Juni - August
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Heilwirkung & Einsatzbereiche
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Heilend
bei:
Blutergüssen, Krampfaderbeschwerden,
Lymphstauungen, Ödeme (Einlagerung von Flüssigkeit aus dem Gefäßsystem ins Gewebe),
Prellungen, Schweregefühl in den Beinen, Venenfunktionsstörungen, Venenentzündungen,
Wadenkrämpfen,
Hämorrhoiden, Gallen- und Magenbeschwerden |
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Anwendung:
Innerlich als Tee und äußerlich als Breiumschlag oder Salbe.
Für Teemischungen mit
Steinkleekraut verwendet man getrocknete oder frische Blätter und blühende
Zweige. Bei Personen, die empfindlich auf Cumarine reagieren
(auch im Waldmeister enthalten), kann es bei der Anwendung von Steinklee zu
Kopfschmerzen kommen. |
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Inhaltsstoffe:
Cumarine, Flavonoide, Saponine |
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Wirksame Teile:
Kraut (Meliloti herba), Blüten |
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Eigenschaften:
ödemausschwemmend, Zunahme des venösen Rückflusses und Verbesserung der
Lymphkinetik |
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In der Tierheilkunde
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Echter
Steinklee (Melilotis officinalis) gilt für Pferde, Esel, Rinder, Schafe,
Kaninchen und Meerschweinchen als unverträglich bzw. wird für diese Tiere als Giftpflanze deklariert.
Bei Verdacht auf Vergiftung sollte das betroffene Tier sofort ärztlicher Behandlung unterzogen werden.
Größere Mengen von Weißem Honigklee in Grassilagen oder in feuchtem Heu können beim Weidevieh eine erhöhte Blutungsneigung hervorrufen. |
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In alten
Büchern gestöbert
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Handbuch der Drogisten-Praxis Gustav Adolf Buchheister, Verlag von Julius Springer, Berlin, 3. Auflage, 1893 |
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Hérba melilóti oder lóti odoráti.
Steinklee, Melilotenkraut.
Melilótus officinális. Papilionacéae. Deutschland.
Die blühenden Spitzen des gelben Steinklees; Blüthen rein gelb; Geruch honig- und toncabohnenartig, trocken stärker; Geschmack schleimig, bitterlich.
Bestandtheile. Aetherisches Oel, Cumarin, Melilotsäure.
Anwendung. Als Gewürzzusatz zu Tabaksaucen, namentlich zu Kau- und Schnupftabak; in der Schweiz wird der blaue Steinklee, Melilotus coeruleus, in grossen Mengen bei der Bereitung von Kräuter- oder grünem Käse benutzt. |
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Weiterführende
Informationen
E-Monographie
Charakteristik und Beschreibung (engl.)
Quellen |
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