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Einjährige Ölpflanze für kräftigen, nicht zu losen Boden, angebaut im großen hauptsächlich in
Russland, in Gärten und zur Einfassung von Feldern auch in Deutschland und anderwärts, als Feldpflanze auch in Ungarn, Italien, England, China; einjährig, bis zu 2 m hoch und höher, mit gesägten Blättern, aufrechtem, ästigem, starkem
Stängel, scheibenförmigen, bis 30 cm Durchmesser großen Blütenköpfen, gelber Blumenkrone und zahlreichen mattstahlgrauen großen Samen, bis zu 2000 auf einer Scheibe; heimisch in Peru und Mexiko.
Die Saat erfolgt im April, in Abständen von 0,64 m; Saatbedarf 15 kg, Ertrag 15–20 hl. Die Blätter dienen als Futter, die
Stängel als Brennstoff. Die Pflege erstreckt sich auf häufiges Behacken und Behäufeln, Ausbruch der Nebentriebe und der Blütenscheiben bis auf 4; die Samen werden ausgeklopft. Ernte im Oktober. (Merck´s Warenlexikon, 1884, Seite 21.539) |
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Sonnenblumenkerne enthalten Phytosterole und sind aufgrund des Wirkstoffs bzw. mehrerer Wirkstoffkombinationen in Futtermitteln enthalten. Phytosterole sorgen für einen Ausgleich im Feuchtigkeitshaushalt der Haut, wirken juckreizlindernd und entzündungshemmend. Als Wirkungsmechanismus wird außerdem eine kompetitive Hemmung der Cholesterinaufnahme im Darm angenommen, d.h. durch die Anwesenheit von Phytosterinen wird die Aufnahme von Cholesterin reduziert. |