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Edelgamander
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auch:
Echter Gamander, Bathengel, Frauenbiss, Gewöhnlicher Gamander, Schafkraut
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Familie:
Lippenblütler
(Lamiaceae)
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Kleine Pflanzenkunde
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Echter Gamander zählt zur
Gattung Teucrium - abgeleitet vom griechischen "teukrion". Die Pflanze wächst als kriechender Halbstrauch mit Ausläufern
(vegetative Vermehrung) und aufsteigendem bis aufrechtem, behaarten Stängeln.
Er wird bis zu 30 Zentimeter hoch. Die Blätter sind nur kurz gestielt,
derb, oval und leicht behaart. Die Blüten sind lang gestielt und stehen in den Achseln der oberen
Blätter. Die Krone ist zart-rosa bis hellrot und in Lippen geteilt.
Edelgamander wächst auf stickstoffarmen, trockenen Böden, an sonnigen
Standorten. |
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Heilwirkung & Einsatzbereiche
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Heilend,
fördernd und kräftigend für: Magen, Gewebe/Haut
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Eigenschaften:
stimulierend, harntreibend, tonisierend (Verbesserung der Leistungsfähigkeit und der Stresstoleranz),
magenstärkend, leber- und milzreinigend,
transpirationshemmend
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Inhaltsstoffe: ätherische Öle,
Diterpenlactone, Triterpene, ätherisches Öl, Flavonoide, Teucrioside |
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Wirksame Teile: Edelgamanderkraut
(Teucrii chamaedryos herba) - zur Blütezeit gesammelt |
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Blütezeit/Sammelzeit: Juli bis
September |
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Anwendung bei:
Magenbeschwerden, langsam heilenden Wunden |
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Rezepturen: Edelgamander sollte als
Fertigpräparat, nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden. Ihm
wird bei falscher Anwendung die Verursachung von Leberschäden nachgesagt. |
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In alten
Büchern gestöbert
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Meyers Konversations-Lexikon, 1888; Autorenkollektiv, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien, Vierte Auflage, 1885-1892; 15. Band: Seite 611 |
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Teucrium L. (Gamander), Gattung aus der Familie der Labiaten, Kräuter, Halbsträucher oder Sträucher von sehr verschiedenem Habitus, mit meist einzelnen, selten zu mehreren achselständigen Blüten. Etwa 100 Arten, weit zerstreut, viele in den
Mittelmeerländern. Teucrium marum L. (Marum verum L., Katzen-, Marum- oder Mastixkraut), 30–60 cm hoch, strauchartig, in Südeuropa und Vorderasien, hat kleine, eirunde, ganzrandige, am Rand etwas zurückgerollte, unterseits weißlich-filzige Blätter und rosenrote, an den Enden der Äste lockere Trauben bildende Blüten. Der Strauch riecht aromatisch kampferartig und schmeckt bitter und scharf gewürzhaft. Das Kraut lockt die Katzen
an; es wurde früher arzneilich benutzt. Teucrium Scordium L. (Knoblauchgamander, Skordienkraut), ausdauernd, mit sitzenden, länglich lanzettlichen, grob gesägten Blättern und purpurnen Blüten, wächst im gemäßigten Europa
und Asien auf Sumpfwiesen, riecht stark nach Knoblauch und wurde schon von Hippokrates arzneilich benutzt. Teucrium Chamaedrys L., ausdauernd, buschig, immergrün, mit kleinen, gestielten, länglichen, eingeschnitten gekerbten Blättern und purpurnen Blüten in beblätterter Traube, wächst in Mitteldeutschland auf Kalkhügeln und wird wie die erstere Art als Zierpflanze kultiviert. |
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Weiterführende
Informationen
Quellen |
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Kurzerläuterungen zu Eigenschaften, botanischen Begriffen, Inhaltsstoffen
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