Peterblümchen

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Gänseblümchen

auch: Massliebchen, Tausendschön, Marlinen, Möppelchen, Himmelblume, Katzenblume, Bleichblume, Märzresel, Peterblümchen

Familie:

Korbblütler 

(Asteraceae)

Daisy (engl.)

 

Lt: Bellis perennis L.

Kleine Pflanzenkunde

Gänseblümchen

Das Gänseblümchen ist sowohl im Mittelmehrraum, als auch in Mittel- und Nordeuropa zu finden. Man begegnet der Blütenpflanze auf Weiden und Rasenflächen, die regelmäßig geschnitten werden, da andere Pflanzen sonst die niedrig wachsenden Gänseblümchen überwuchern. Als ausdauernde krautige Pflanze, erreicht es Wuchshöhen bis zu 10 Zentimetern. Die Blätter bilden eine dichte Blattrosette. In den Blattrosetten bilden sich von März bis Oktober einzelne, gestielte Blütenkörbchen (Scheinblüten aus mehr als hundert Einzelblüten). Das Gänseblümchen ist eine Speicherpflanze und kann so den Winter überleben.

Blütezeit: März bis Oktober

  

Heilwirkung & Einsatzbereiche

Gänseblümchen

  

Heilend, fördernd und kräftigend für:  Haut und Gewebe

Anwendung bei: unreiner Haut, Hauterkrankungen, Leberleiden, Eiterungen, Erkrankungen der Atmungsorgane, Rheuma

Eigenschaften: blutreinigend, entwässernd

Inhaltsstoffe: Saponine, ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Schleim, Flavonoide, Inulin

Wirksame Teile: Gänseblümchenblüten (Bellidis flos), während der Blütezeit gesammelt / Gänseblümchenkraut (Bellidis herba)

Verwendung: Das Gänseblümchen findet innerlich und äußerlich Anwendung als Heilpflanze. Unter anderem in der Küche: Frische Blüten (halb geöffnet) oder die jungen Blättchen geben dem Salat einen nussartigen Geschmack.

  

   

In der Tierheilkunde

  • Gänseblümchen werden bei Verdauungsbeschwerden und Magenschmerzen kleingeschnitten (Blüten und Blätter) oder als Absud dem Futter beigemischt.

  • Gänseblümchen dienen in einer Kräutermischung der Linderung und Vermeidung der Folgeerscheinungen einer Vergiftung: Täglich 1 TL bis 1 EL der folgenden Kräutermischung unter das Futter geben: Ackerschachtelhalm, Artischocke, Birkenblätter, Brennnessel, Fenchel, Gänseblümchen, Holunderblüten, Klee, Lindenblüten, Löwenzahn, Schafgarbe und Spitzwegerich (Nach Angaben des Instituts für Veterinärpharmakologie und -toxikologie)

  • Gänseblümchen unterstützen die Blutstillung bei frischen Wunden. Dafür wird ein Aufguss aus Beinwell, Holunder oder Rosmarin hergestellt (1 Handvoll der frischen Pflanze auf 1 Liter siedendes Wasser, unter Beigabe von 25 g Gänseblümchen). Die Wunde wird mit dem abgekühlten Absud gereinigt.

  

   

In alten Büchern gestöbert

Meyers Konversations-Lexikon, 1888; Autorenkollektiv, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien, Vierte Auflage, 1885-1892; 2. Band: Seite 671

Bellis L. (Maßlieb, Gänseblume), Gattung aus der Familie der Kompositen, einjährige und perennierende, kleine Kräuter in Europa und den Mittelmeerländern. Bellis perennis L., mit nacktem Schaft, grundständigen, gekerbt-gezahnten, etwas rauhen, haarigen Blättern, ausdauernd, wächst überaus häufig auf Triften, Grasplätzen und Wiesen durch ganz Europa und blüht vom ersten Frühjahr bis in den Spätherbst. In Gärten gefüllt mit vielen weißen und roten Abänderungen, wobei alle Blüten unregelmäßig röhrig sind, unter dem Namen Tausendschön kultiviert, gewährt dieses Pflänzchen als Einfassung der Rabatten im Frühling und Sommer einen schönen Anblick.

  

   

Weiterführende Informationen

Charakteristik und Beschreibung (engl.)

Kräuterbuch anno 1625

Quellen

 

Panaxwurzel ] Paraguaytee ] Passionsblume ] Payta-Ratanhia ] Peruanischer Balsambaum ] Peru-Ratanhia ] Pestwurz ] [ Peterblümchen ] Petersilie ] Petersschlüssel ] Petrusstab ] Pfefferkümmel ] Pfefferminze ] Pfefferwurzel ] Pferdekastanie ] Pfingstrose ] Philosophenklee ] Piminelle, große ] Pulverholz ] Punschpflanze ] Purgierkraut ] Purgiermoos ] Purpursonnenhut ] Pusteblume ]

 

 

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