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Merkmale:
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Wuchshöhe
30 bis 100 cm
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Blätter dreieckige,
vorne spitz zulaufend;
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Blüten
hellgrüne bis grünlich beige, einzeln an den Blattachseln sitzend;
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Blütenkelch färbt sich zur Fruchtreife orangerot,
Kelchform lampionartig
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Kirschgroße, rote
Beere im Kelch
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Geschmack: säuerlich-bitter
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Blütezeit: Mai
bis August
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Standort: Auwäldern und Waldränder
mit kalkhaltigen Böden in Mittel- und Südeuropa
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Inhaltsstoffe: Tropinderivate
(Wurzel), Steroidlactone (Kraut), Vitamin C (Beeren)
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Eigenschaften: harntreibend, schweißtreibend
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Anwendung
in der Homöopathie
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Hinweis: Beachten Sie auch die Anmerkungen im Verzeichnis »Giftpflanzen«.
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Meyers Konversations-Lexikon, 1888; Autorenkollektiv, Verlag des Bibliographischen Instituts,
Leipzig und Wien, Vierte Auflage, 1885-1892, Blatt 13.32 |
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Physalis L. (Blasenkirsche, Schlotte), Gattung aus der Familie der Solanaceen, ein- oder
mehrjährige Kräuter mit ganzen, gebuchteten, selten fiederspaltigen Blättern, meist kleinen,
einzeln achselständigen, violetten, gelblichen oder weißen Blüten und kugeliger: zur
Fruchtzeit von dem sehr vergrößerte Kelch völlig eingeschlossener Beere. Etwa 30 Arten, meist
in Amerika. Physalis Alkekengi L. (Judenkirsche, Korallenkirsche, Boberelle) ist eine
krautige, ausdauernde Pflanze in Mittel- und Südeuropa, mit eiförmigen Blättern, kleinen,
einzeln in den Blattwinkeln stehenden, weißlichen Blüten und kirschgroßen, glänzend roten, vom
mennigroten Kelch eingeschlossenen Beeren.
Der Kelch sondert auf der innern drüsigen Fläche einen sehr bittern Saft ab, welcher beim
Öffnen mit dem Finger auf die Beere übertragen wird, und deren an sich süßlich-säuerlichen
Geschmack verdirbt. Früher wurden die Beeren als harntreibendes Mittel benutzt, in Arabien und
Spanien ißt man sie als Dessert. Man kultiviert die Judenkirsche als Zierpflanze. |