Königskraut

Heilpflanzen Gesundheit Pflegerezepturen Einfluss des Mondes Kräuter-Garten

Basilikum

auch: Basilge, Basilienkraut, Braunsilge, Josefskräutlein, Hirnkraut, Königskraut, Königsbalsam, Krampfkräutel, Nelkenbasilie, Suppenbasil

Familie: Lippenblütler

  (Lamiaceae)

Sweet Basil (engl.)  

Lt: Ocimum basilicum

Kleine Pflanzenkunde

Basilikum

Merkmale:

  • Pflanzenhöhe: 30 bis 60 Zentimeter

  • Vegetation: einjährige, frostempfindliche Pflanze

  • Blütezeit: Juli

  • Blütenfarbe: creme-weiß, einige Sorten auch zart violett

  • Ernte der Blätter: kurz vor der Blüte

  • Vermehrung: durch Aussaat ab März (unter Glas, nach den letzten Frosttagen ins Freiland)

    

Heilwirkung & Einsatzbereiche

Basilikum

 

 

Basilikum

Heilend, fördernd und kräftigend für: Verdauungsorgane, Stoffwechsel

Anwendung bei: Gicht (Gelenkentzündungen als Folge von Stoffwechselstörungen), Insektenstichen, Magenkrämpfen, Migräne, Nervenschwäche, Blähungen, Verstopfung, Blasenentzündungen, Menstruationsbeschwerden, Wechseljahrsbeschwerden

Eigenschaften: krampflösend, magenstärkend, darmreinigend, antibakteriell, beruhigend, harntreibend, schleimlösend, schweißtreibend

Wirksame Teile: Blätter, Blüten

Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, Gerbstoff, Saponine, Flavonoide, 
Beta-Sitosterol, Stigmasterol

Rezepturen: Besonders beliebt sind Basilikumblätter frisch oder getrocknet als Würze. Aber auch: innerlich als Tee und äußerlich dient der Tee als Waschung oder Umschlag; ätherisches Öl für Inhalationen oder verdünnt auf Umschlägen; auch Frischblattauflagen

 

Kommission-E (Phytotherapie): Bundesanzeiger 1992: Wirksamkeit nicht (ausreichend) belegt; Risiken vorhanden

  

   

In der Tierheilkunde

Traditionell pflanzen Imker Basilikum in der unmittelbaren Nähe ihrer Bienenwagen, denn die Pflanze soll das Bienenvolk gesund erhalten.

Allgemeine Empfehlung

  

   

In alten Büchern gestöbert

Handbuch der Drogisten-Praxis Gustav Adolf Buchheister, Verlag von Julius Springer, Berlin, 3. Auflage, 1893

Hérba basílici oder ócimi citráti. Basilikumkraut. Ócimum basílicum. Labiátae.
Ostasien, bei uns kultivirt. Das Kraut wird während der Blüthezeit gesammelt. Stengel ästig, vierkantig, weisshaarig, 30–50 cm hoch, Blätter länglich, eiförmig, 4–5 cm lang, schwach gesägt; Geruch angenehm aromatisch, Geschmack gleichfalls, kühlend.
Bestandtheile. Aetherisches Oel.
Anwendung. Frisch und getrocknet als Speisegewürz.

  

Meyers Konversations-Lexikon, 1888; Autorenkollektiv, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien, Vierte Auflage, 1885-1892; 12. Band: Seite 317

Ocimum Rivin. (Basilikum, Basilienkraut, Hirnkraut), Gattung aus der Familie der Labiaten, Kräuter, Halbsträucher oder kleine Sträucher mit weißen Blüten in Scheinquirlen. Etwa 40 Arten in allen warmen Klimaten. Ocimum. Basilicum L., einjährig, 30 cm hoch, unten kahl, oben kurzzottig, mit entgegengesetzten, eirunden, schwach sägezähnigen, glatten Blättern und weißen oder blaß purpurroten, ährenständigen Blüten, im tropischen Asienund Afrika, wird bei uns in mehreren Varietäten kultiviert. Das frische Kraut riecht angenehm gewürzhaft und enthält ätherisches Öl und Gerbstoff. Es war früher offizinell und dient noch jetzt als Küchengewürz.

 

Merck`s Warenlexikon, 1884; Autorenkollektiv, Verlag von G. A. Gloeckner, Leipzig, Dritte Auflage, 1884; Seite 33

Basilikumkraut (Basilienkraut, Königskraut, herba Basilici); die getrockneten Blätter und Blütenzweige von Ocimum Basilicum, einer aus Ostindien stammenden, bei uns in Gärten angebauten, zu den Labiaten gehörigen, krautartigen Pflanze mit angenehmen aromatischem Gerüche. Man hat verschiedene Abarten der Pflanze; Verwendung findet das B. als Gewürz, selten noch medizinisch; auch bildet es einen Bestandteil des Kräuterschnupftabaks. Es enthält ein ätherisches Öl, ungefähr ½ Procent und Gerbsäure.

  

   

Weiterführende Informationen

Charakteristik und Beschreibung (engl.)

Quellen

 

Kahles Hain-Greiskraut ] Kalifornischer Mohn ] Kalmus ] Kamille ] Kampfer ] Kanntenkraut ] Kappenblume ] Kapuzinerkresse ] Karbensamen ] Kardobenedikt ] Käsepappel, große ] Kassie ] Kastanie ] Katzenblutkraut ] Katzenkraut ] Katzenschwanz ] Katzenwurzel ] Kava-Kava ] Kegelblume ] Kerbel ] Kestenbaum ] Keuschlamm ] Khartum-Senna ] Kiefer ] Klatschmohn ] Klebkraut ] Kleine Küchenschelle ] Kleine Schöllwurtz ] Kleiner Odermennig ] Kleiner Speik ] Kleiner Storchenschnabel ] Klette ] Klettenlabkraut ] Klosterhysop ] Knieholz ] Knoblauch ] Knopfrose ] Knotenbraunwurz ] Kondurangostrauch ] Korallenkirsche ] Königskerze ] [ Königskraut ] Königssalbei ] Königsstiefel ] Koriander ] Kornblume ] Kraftrose ] Kraftwurzel ] Kranawittstrauch ] Kranichshals ] Kranzenkraut ] Kratzbeere ] Kratzdistel ] Kren ] Kreuzkümmel ] Kugelartischocke ] Kuhblume ] Kuhschelle ] Küchenschelle ] Kumin ] Kümmel ] Kümmerlingskraut ] Kürbis ] Kurkuma ]

 

 

Durchsuchen Sie unsere Website mit google



 

 

 

Kleines Fachlexikon

Kurzerläuterungen zu Eigenschaften, botanischen Begriffen, Inhaltsstoffen und Verarbeitung


Home Kontakt Impressum Literatur Downloads

© TerraLuna - Kräuterland 2008 - 2011