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Kapuzinerkresse
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auch: Gelbes
Vögerl, Kapuzinerli, Salatblume, Blumenkresse, Türkische Kresse, Salatkresse,
Indische Kapuzinerkresse, Große Kapuzinerkresse
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Familie:
Kapuzinerkressengewächse
(Tropaeloaceae)
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Nasturtium (engl.)
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Kleine Pflanzenkunde
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Kapuzinerkresse
ist eine ein- bis mehrjährige, krautige Pflanze. Sie überwintert
jedoch nur in frostfreien Regionen. Die Stängel sind niederliegend
kriechend oder kletternd. Die Blätter sind gestielt und stehen meist wechselständig,
im unteren Bereich selten auch gegenständig. Die Blattspreite ist schildförmig
und tief gelappt bis gefiedert. Die Blüten stehen meist einzeln in den
Blattachseln und sind auffällig groß, mit je fünf orange-gelben bis
orange-roten Kronblättern. Die Kapuzinerkresse
bildet Spaltfrüchte, die je in drei Nüsschen zerfallen. Ursprünglich
stamm die Pflanze aus Peru - heute wird die Kapuzinerkresse
als Salatpflanze oder auch als Zierpflanze in vielen Gärten
angebaut.
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Sammelzeit:
Juni
bis August |
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Heilwirkung & Einsatzbereiche
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Heilend,
fördernd und kräftigend für: Harnleiter, unreine
Haut, Atmungsorgane |
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Eigenschaften:
anregend,
antibiotisch, blutreinigend, pilztötend, schleimlösend, menstruationsfördernd,
antibakteriell |
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Anwendung bei:
Bronchitis,
Grippalen Infekten, Halsentzündung, Verstopfung, Infektion der Harnwege |
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Wirksame
Teile: Kapuzinerkressekraut
(Tropeoli herba),
Blüten |
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Inhaltsstoffe:
Vitamin C, Senfölglykoside (Benzylsenföl) |
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In alten
Büchern gestöbert
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Meyers Konversations-Lexikon, 1888; Autorenkollektiv, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien, Vierte Auflage, 1885-1892; 15. Band:
Seite 864 |
Tropaeolum L. (Kapuzinerkresse), Gattung aus der Familie der Tropäoleen, ein- oder mehrjährige, windende, seltener niedergestreckte Kräuter mit oft knolligen Wurzeln, wechselständigen, schild- oder handförmigen, eckigen, gelappten oder eingeschnittenen Blättern, einzeln achselständigen, gelben, selten purpurnen oder blauen, gespornten Blüten und trocknen oder schwammig-fleischigen Früchten. 35 südamerikanische Arten. Tropaeolum majus L. (spanische, türkische Kresse, unechte Kaper), einjährig, 1684 aus Peru nach Europa verpflanzt und jetzt in zahlreichen Varietäten in allen Gärten zu finden, mit meist kletterndem Stengel, schildförmigen Blättern und großen, orangegelben bis purpurbraunen Blüten, schmeckt kressenartig und wirkt antiskorbutisch, wird auch als Salat gegessen, während man die Blütenknospen und die unreifen, in Essig oder Salz eingelegten Früchte wie Kapern benutzt. Aus dieser Art und dem ähnlichen Tropaeolum minus L. aus Peru sind zahlreiche Varietäten, auch Zwergformen gezüchtet worden. |
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Weiterführende
Informationen
Charakteristik und Beschreibung (engl.)
Quellen |
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Kurzerläuterungen zu Eigenschaften, botanischen Begriffen, Inhaltsstoffen
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