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Goldmohn
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auch: Kalifornischer Mohn,
Kalifornischer Kappenmohn, Schlafmützchen
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Familie:
Mohngewächse
(Papaveraceae)
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Californian Poppy
(engl.)
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Lt:
Eschscholzia californica
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Kleine Pflanzenkunde
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Merkmale:
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Kahle, einjährige oder ausdauernde
krautige Pflanze, Wuchshöhe bis zu 60 Zentimeter
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Stängel
aufstrebend, verzweigt, an der Basis leicht verholzt
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Pfahlwurzel
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Blätter
in grundständiger Rosette angeordnet, grau-grün, dreifach fiederteilig in viele
feine, lineare Segmente mit stumpfen Spitzen unterteilt
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End- oder blattachselständig jeweils
eine Blütenknospe, auf langen Stielen
aufrecht sitzend, erst kugelförmig, später kegelförmig
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Blütenboden (Receptaculum)
mit ausgeprägten erweiterten Rand
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Zwei Kelchblätter, vier leuchtend
gelbe bis orangefarbene, sich überlappende Kronblätter
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Stempel oberständig, aus zwei fadenförmigen Stempeln
bestehend, Fruchtknoten mit zahlreichen Staubblätter
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Blütezeit: Juli bis
September / Samenreife: August bis September
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Schoten
einkammerig, kahl, lang, dünn, in der Mitte etwas verdickt,
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Samen
elliptisch, netzförmig gemustert, braun bis schwarz
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Verbreitung: Kalifornien und
andere südwestamerikanische Bundesstaaten, Australien, Südafrika und
Europa
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Heilwirkung & Einsatzbereiche
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Alle Teile der Pflanze sind giftig, da sie in den Wurzeln
und im Kraut Alkaloide enthält. Beachten Sie auch die Anmerkungen im Verzeichnis »Giftpflanzen«.
Die Pflanze enthält im Gegensatz zu den
anderen Mohngewächsen keinen Milchsaft, sondern eine farblose, wässrige Flüssigkeit.
Die Blätter des Kalifornischen Mohns wurden bereits von den
amerikanischen Ureinwohnern für medizinische und spirituelle Zwecke genutzt. Insbesondere wurde er von ihnen als Schlaf- und
Beruhigungsmittel sowie als mildes Schmerzmittel verwendet.
Ihre Inhaltsstoffe finden heute vorwiegend in der Pflanzenheilkunde und
Homöopathie Verwendung. Eschscholzia ist kein Betäubungsmittel, sondern wirkt
eher psychisch normalisierend, hat mild krampflösende, beruhigende und schmerzstillende
Eigenschaften.
Kommission-E (Phytotherapie), Bundesanzeiger
1991: Kraut - Wirksamkeit nicht (ausreichend) belegt; keine Risiken; sog. Nullmonographie |
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Weiterführende
Informationen
Charakteristik und Beschreibung (engl.)
Quellen |
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Kleines Fachlexikon
Kurzerläuterungen zu Eigenschaften, botanischen Begriffen, Inhaltsstoffen
und Verarbeitung
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