Storchschnabel
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auch: Kleine Schöllwurtz, Taubenfuß,
Kleiner Storchenschnabel, Kranichshals, Blutwurtz, Ruprechtskraut,
Gottesgab, Rotlaufkraut, Orvale
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Familie:
Storchschnabelgewächse
(Geraniaceae)
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Einjährige und ausdauernde Kräuter mit gegenständigen, gestielten, meist rundlich gelappten Blättern, zu zweien auf langem Stiel stehenden Blüten und fünfteiligen Kapseln.
Geranium Robertianum L. (Roberts- oder
Ruprechtskraut, Rotlaufskraut, Gichtkraut), mit aufrechtem, ästigem,
rauhhaarigem, bis 45 cm hohem Stengel, drei- bis fünfschnittigen Blättern, zweiblütigen, nach der Blüte fast niedergebogenen Blütenstielchen und rosenroten Blumenblättern, ist in ganz Europa häufig, riecht widerlich, schmeckt herb salzig.
(Meyers 1888, Band 7, Seite 156)
Sammelzeit: Kraut
(Mai und September) , Wurzel (Oktober) |
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Heilend,
fördernd und kräftigend für: Magen, Darmtrakt - in der
Volksmedizin auch bei Halsschmerzen, Zahnfleischentzündungen, Steinleiden
und Gelbsucht
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Traditionell
wurde Storchschnabel als Waschung bzw. Bad gegen Räude eingesetzt. Dafür
wurde ein starker Absud bereitet: je 1 Handvoll Holunder, Knoblauch (ganze Pflanze) und
Storchschnabel mit einem1 Liter Wasser 15 Minuten kochen. Hinweis: Räude bei Schafen, Rindern und Pferden ist
ansteckend und daher anzeigepflichtig. Storchschnabel
wird in der traditionellen Tierheilkunde auch als Heilmittel für
erkrankte Rinder eingesetzt, insbesondere bei Blutharnen, Harnverhalten und
Nierenentzündung angewendet. Die
Pflanze ist wundheilungsfördernd und kann auch bei nahezu allen Tieren
äußerlich zur Behandlung von Wunden, Ekzemen, Hautausschlägen und Geschwüren
verwendet werden. Dafür nutzt man bestenfalls einen starken Absud oder
Frischpflanzenpresssaft. |