Gemeine Eberesche

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Eberesche

auch: Gemeine Eberesche, Vogelbeerbaum, Quitzstrauch, Drosselbeere

Familie:

Rosengewächse (Rosaceae)

Mountain Ash (engl.)

 

Lt: Sorbus aucuparia L.

Kleine Pflanzenkunde

Sorbus aucuparia   

 

Die Eberesche ist ein mittelgroßer Baum mit gefiederten, wenigstens auf der Unterseite lange Zeit wollig behaarten Blättern, gesägten Blättchen, weißen, unangenehm riechenden Blüten und roten Früchten.

Der Baum hat einfache oder zusammengesetzte in Trauben- oder Scheindolden stehende Blüten und beerenartige Früchte mit dünnhäutigen Fruchtfächern.

Kommission-E (Phytotherapie), Bundesanzeiger 1988: Ebereschenbeeren - Wirksamkeit nicht (ausreichend) belegt; keine Risiken; sog. Nullmonographie

Anmerkung: Die frischen Beeren enthalten Parasorbinsäure, die zu lokalen Reizerscheinungen führen kann. Diese Verbindung wird durch Kochen oder Trocknen weitgehend abgebaut bzw. zerstört.

 

In alten Büchern gestöbert

Sorbus aucuparia

Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1888, Band 5, Seite 279

Die Eberesche gehört zu unsern schönsten Gehölzen und eignet sich trefflich zu Anpflanzungen in Gärten und an Wegen. Das ziemlich harte Holz wird von Tischlern, Büchsenschäftern und Wagnern benutzt; die Früchte dienen zum Vogelfang (aucupium, daher der Name), besonders für Drosseln (Drosselbeere), auch als Futter für Federvieh und Schafe, zur Darstellung von Äpfelsäure, Branntwein, Essig etc. III. Mehlbirn (Aria Host.), Sträucher und Bäume mit einfachen, unten filzigen Blättern, Blüten in Doldentrauben, zurückgeschlagenen Blumenblättern, wolligen Griffeln und Früchten.

Sorbus aucuparia

Drogisten-Praxis Gustav Adolf Buchheister, Verlag von Julius Springer, Berlin, 3. Auflage, 1893

Fructus sorbi. Vogelbeeren, Ebereschenbeeren.
Sorbus aucupária. Pomacéae. Asien, Europa, auch kultivirt.
Die bekannten Vogelbeeren enthalten neben einem rothen Farbstoff sehr viel Aepfelsäure. Sie dienen im frischen Zustände zur Bereitung des Succus sorborum inspissatus oder Roob sorborum und zuweilen zur Darstellung der Aepfelsäure.

 

   

 

   

Weiterführende Informationen

Volksheilkunde - Kräuterbuch anno 1625

Charakteristik und Beschreibung (engl.)

Quellen

 

Galgant ] Gallkraut ] Gamander, echter ] Gänseblümchen ] Gänsefingerkraut ] Gänsekresse ] Garbenkraut ] Gartenbohne ] Gartenkerbel ] Gartenkürbis ] Gartenmohn ] Garten-Pfingstrose ] Gartenraute ] Gartensalbei ] Gartenthymian ] Gefleckter Aronstab ] Geisbaum ] Geißraute ] Gelber Enzian ] Gelbe Zeitlose ] Gelber Nachtschatten ] Gelbwurzel ] Gemeine Akelei ] Gemeine Alraune ] [ Gemeine Eberesche ] Gemeine Fichte ] Gemeine Heckenrose ] Gemeine Küchenschelle ] Gemeine Nachtkerze ] Gemeine Pestwurz ] Gemeine Rosskastanie ] Gemeine Tollkirsche ] Gemeine Wegwarte ] Gemeiner Aronstab ] Gemeiner Brauhopfen ] Gemeiner Dill ] Gemeiner Erdrauch ] Gemeiner Rosmarin ] Gewöhnliche Kratzdistel ] Gewöhnliche Vogelmiere ] Gewöhnliche Wegwarte ] Gewöhnlicher Braunwurz ] Gewöhnlicher Dost ] Gewöhnlicher Kümmel ] Gewöhnlicher Odermennig ] Gichtbeere ] Gichtkraut ] Gichtrose ] Gichtwurz ] Gilbkraut ] Ginkgo ] Ginseng ] Ginster ] Gnadenkraut ] Goldblume ] Goldmohn ] Goldrute ] Goldwurz ] Gottesgab ] Gottesgnadenkraut ] Graupen ] Griechisches Heu ] Grindelie ] Großblumige Königskerze ] Große Bibernelle ] Große Brennnessel ] Große Kapuzinerkresse ] Große Käsepappel ] Große Klette ] Große Pimpinelle ] Großer Wegerich ] Grummetblume ] Grüner Tee ] Gruserich ] Gundelrebe ] Gundermann ] Gurkenkraut ] Gurkenkraut II ]

 

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