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Fuchskreuzkraut
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auch:
Fuchs-Greiskraut,
Fuchssches Greiskraut
Heidnisch Greiskraut, Heidnisch Kreuzkraut, Heidnisch Wundkraut, Kahles
Hain-Greiskraut, Hainkreuzkraut
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Familie:
Korbblütler
(Asteraceae)
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Lt:
Senecio
fuchsii,
S.
ovatus
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Kleine Pflanzenkunde
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Das Fuchskreuzkraut findet man in nährstoffreichen, schattigen und feuchten Wäldern, besonders Mischwäldern. Es ist in den
europäischen Mittelgebirgen, in den Alpen und auch im Flachland weit verbreitet.
Beim Fuchskreuzkraut handelt sich um eine mehrjährige krautige Pflanze, die
Wuchshöhen von 60 bis 150 Zentimeter erreicht. Die Pflanzen sind normalerweise recht schlank und erst im Bereich ihres Blütenstandes aufrecht verzweigt. Der Stängel ist oft rötlich verfärbt.
Die gestielten Laubblätter des Fuchskreuzkrautes sind ungeteilt, länglich lanzettlich und etwa fünfmal so lang wie
breit, ihr Rand ist gezähnt. Bei den mittleren und oberen Blättern laufen die beiden Seiten des Blattgrundes oft als schmale Flügel den Blattstiel herab. Die Blätter sind auf beiden Seiten kahl oder fast kahl.
Die gelben, körbchenförmigen Blütenstände bestehen aus meist fünf Zungenblüten.
Andere Greiskraut-Arten enthalten einen hohen Anteil leberschädigender Pyrrolizidinalkaloide.
Die Verwechslungsgefahr mit ähnlichen Greiskraut-Arten ist sehr groß. |
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Blütezeit: Juli bis
September, Sammelzeit: Juni
bis September |
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Heilwirkung & Einsatzbereiche
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Heilend,
fördernd und kräftigend für: Durchblutung (Blutungen aller Art)
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Wirkung: blutstillend,
krampflösend
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Anwendung bei:
Diabetes,
Bluthochdruck, Menstruationsstörungen, zu starke Monatsblutungen,
Wechseljahrsbeschwerden, Nasenbluten, Zahnfleischbluten
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Wirksame Teile: Kraut
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Kommission-E (Phytotherapie), Bundesanzeiger
1990: Wirksamkeit nicht (ausreichend) belegt; Risiken vorhanden |
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Rezepturen & Produkte
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Fuchskreuzkraut
kann als Tee zubereitet oder auch zu einer und Tinktur verarbeitet
werden. Man
benötigt etwa einen Teelöffel des Krautes für eine Tasse Tee.
Der Aufguss sollte fünf bis acht Minuten ziehen. Er kann auch als
Gurgellösung bei Zahnfleischbluten verwendet werden.
Bitte
beachten: Die Verwechslungsgefahr der Pflanze mit ähnlichen,
leberschädigenden Greiskraut-Arten ist groß. |
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In alten
Büchern gestöbert
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Meyers Konversations-Lexikon, 1888; Autorenkollektiv, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien, Vierte Auflage, 1885-1892; 14. Band:
Seite 861 |
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Senecio L. (Kreuzkraut), Gattung der
Kompositen, Kräuter und Sträucher, fast über alle Teile der Erde verbreitet, mit wechselständigen, sehr verschieden gestalteten Blättern, walzigen Blütenkörbchen, meist gelben Blüten, schnabelloser Achene und haarigem Pappus; ca. 400 Arten, besonders in der gemäßigten Zone und in gebirgigen Gegenden.
Von S. Jacobaea L. (Jakobskraut), mit fiederteiligen Blättern und goldgelben, strahligen Blütenkörbchen, an Rainen etc. sehr verbreitet, war sonst das unangenehm scharf und bitter schmeckende Kraut offizinell. S. vulgaris L. (Gold- oder Grindkraut, Baldgreis), allenthalben verbreitet, ist ein oft höchst lästiges Unkraut in Gärten und auf Feldern, dessen Blüten ein Lieblingsfutter der Kanarien- und andrer Singvögel sind. Andre Arten sind ebenso gemein in Wäldern und überziehen oft ganze Blößen, besonders S. vernalis K. (Wucherblume), mit wollig behaartem
Stengel, fiederspaltigen, zottig krausen Blättern und großen Blütenköpfen, aus Asien nach dem Westen eingewandert, vermehrt sich massenhaft durch Samen und vernichtet oft die Ernten ganzer Felder. Zu ihrer gründlichen Vertilgung wurden wiederholt polizeiliche Verordnungen erlassen. S. elegans L., mit weißen oder roten Blüten, aus Afrika, ist eine in mehreren Varietäten kultivierte Gartenzierpflanze.
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Weiterführende
Informationen
Kreuzkraut in der Volksheilkunde
Charakteristik und Beschreibung (engl.)
Literaturempfehlungen |
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Kleines Fachlexikon
Kurzerläuterungen zu Eigenschaften, botanischen Begriffen, Inhaltsstoffen
und Verarbeitung
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