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Centaurea
L. (Flockenblume), artenreiche Gattung aus der Familie der Kompositen, ausdauernde, sehr selten einjährige Kräuter mit grundständigen oder abwechselnden, einfachen bis dreifach fiederschnittigen, nichtstachligen Blättern, einzeln endständigen oder Doldenrispen bildenden Blütenköpfen und verkehrt-eiförmigen, zusammengedrückten Achänen. Etwa 400 meist der östlichen Erdhälfte angehörende Arten.
Centaurea montana L. (Bergflockenblume), mit größern, schönen himmelblauen, in der Mitte purpurrötlichen, endständigen Blüten, auf Kalkbergen und Gebirgswiesen, wird ebenfalls als Zierpflanze kultiviert. Eine schöne Zierpflanze ist auch Centaurea atropurpurea, 2 m hoch und darüber, mit zahlreichen Varietäten, zu Gruppierungen in Strauchpflanzungen.
Centaurea Calcitrapa L. (Calcitrapa Hippophaestum Gärtn.), mit blaß purpurroten oder weißen Blüten und bitter schmeckenden Blättern, die mit den Blüten zuweilen als Fiebermittel gebraucht werden, findet sich fast überall in Deutschland.
Centaurea moschata L. (Bisamflockenblume, Moschusblume), mit großen und schönen weißen oder lilaroten Blüten mit schwachem Bisamgeruch, stammt aus dem Orient und Griechenland.
Centaurea Behen L. (Rhaponticum Behen Kostel., Behenflockenblume, Rübendistel) wächst ausdauernd am Euphrat. Die Wurzel war die echte, früher gebräuchliche weiße Behenwurzel (Widerstoßwurzel, Gliedweichwurzel). Dieselbe schmeckt bitter, etwas scharf und wird noch jetzt im Orient gegen Gift, als Erregungsmittel, und um das Gedächtnis zu stärken, angewendet. Als sehr beliebte Zierpflanze, namentlich als Einzelpflanze auf Rasen, wird Centaurea candidissima hort., aus Dalmatien, mit fein zerschlitztem, blendend weißem Laub, vielfach kultiviert.
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