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Alle Ephedra-Arten sind kleine, bis zu 2
m hohe aufrechte oder niederliegende, reichverzweigte, xeromorphe Rutensträucher oder Kletterpflanzen mit
schachtelhalmähnlichem oder ginsterartigem Habitus und unterirdischen Rhizomen. Die Zweige sind
rundlich, grünlich oder graugrün, gestreift, und oft quirlförmig angeordnet. Die nur wenige Millimeter
messenden Laubblätter sind schuppenförmig und spitz und sind gegenständig oder jeweils mit jeweils 3
bis 4 in einem Quirl stehend. Die Blüten sind zweihäusig, seltener einhäusig
verteilt, und stehen einzeln oder zu zweit an den Enden der Verzweigungen in
den Achseln von Tragblättern. Die Ephedraarten sind mit ihren kurzen Blättern typische Xerophyten, also den
trockenen Standorten in Steppen und Wüstengebieten angepaßt. (Madaus 1938, Hiller 2002)
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Wirksame Teile: Verwendet werden die im Herbst
gesammelten und getrockneten jungen Rutenzweige
Inhaltsstoffe: Alkaloide,
aromatische Säuren, Flavanoide, Flavonolglykoside, Kohlenhydrate,
Lignanderivate, Lipide,
Terpenoide, Monoterpene
Eigenschaften: gefäßverengend,
bronchienerweiternd,
anregend, blutdrucksteigernd, kreislaufanregend
Anwendung:
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In
der Phytomedizin: Krampfhafte Atemwegsbeschwerden,
Atemwegsbeschwerden, Bronchospasmus,
Asthma, Krampfhusten, Hustenattaken,
Husten
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In
der Homöopathie: Vergrößerung der Schilddrüse, hervortretende Augen,
beschleunigter Puls, Unruhe, schnelle Erschöpfung, Zittern, Gewichtsverlust
trotz Appetit, Durchfälle, Schweißausbrüche
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