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Oregano
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auch:
Dost, Echter Dost, Gemeiner Dost, Gewöhnlicher Dost, Wilder Majoran
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Familie:
Lippenblütler
(Lamiaceae)
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Oregano (engl.)
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Kleine Pflanzenkunde
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Oregano wird heute weltweit in warmen und gemäßigten Breiten
kultiviert - ursprünglich stammt die Pflanze aus dem Mittelmeerraum.
Oregano gedeiht besonders gut auf kalkhaltigen Böden. Man findet die
Pflanze auch verwildert auf Mager- und Trockenrasen, in lichten Wäldern
oder Waldrandgebieten sowie an Gebüschen und Hecken in sonniger Lage.
Oregano ist eine mehrjährige krautige Pflanze, mit einer durchschnittlichen Größe von 50 Zenitmetern und einer maximalen
Wuchshöhe von rund 90 Zentimetern. Der Stängel wächst aufrecht, ist
vierkantig und von Grund an verzweigt. Die Blätter stehen gegenständig
und sind kurz gestielt. In der Nähe der Blüte weisen die Blätter
eine rötliche Färbung auf. Oregano blüht von weiß-beige über zart
rosa bis violett in kugeligen Scheinrispen. Typisch ist der herb
aromatische Duft und Geschmack der Pflanze. Seit vielen hundert Jahren ist
Oregano als Küchengewürz, aber auch als Heilpflanze in Gebrauch. Neben
den alten Griechen, nutzen auch Mediziner des Mittelalters Oregano bei
Beschwerden der Verdauung.
Blütezeit/Sammelzeit: Juli
bis September |
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Heilwirkung & Einsatzbereiche
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Heilend,
fördernd und kräftigend für: Verdauungsorgane - Stärkung und Förderung der
Verdauung, auch für Haut und Schleimhäute |
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Anwendung bei:
Menstruationsbeschwerden, Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit, Blähungen,
Husten, Bronchitis, Erkrankungen der oberen Atemwege, Mund- und Rachenentzündungen,
Wunden
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Eigenschaften: antibakteriell,
antibiotisch, verdauungsfördernd, entzündungshemmend, krampflösend
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Wirksame Teile: Kraut (Origani herba)
- während der Blütezeit gesammelt |
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Inhaltsstoffe: ätherisches Öl
(Origani aetheroleum), Carvacrol, Flavonoide, Gerbstoffe, Bitterstoffe,
Thymol |
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Verwendung: Oregano
wird als Allrounder in der Kräuterküche verwendet und ist oftmals auch
Bestandteil von Kräuterteemischungen. Das ätherische Öl wird mittels
Wasserdampfdestillation gewonnen. Oreganoöl (Origani aetheroleum) hat
wegen seiner stark antibiotischen Wirkung in der Aromatherapie einen
wichtigen Stammplatz. Die innere Anwendung sollte jedoch nur unter
ärztlicher Aufsicht und in entsprechend vorsichtiger Dosierung - stark
verdünnt (mit einem Trägeröl) - erfolgen. |
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Kommission-E (Phytotherapie), Bundesanzeiger
1988: Wirksamkeit nicht (ausreichend) belegt; keine Risiken; sog. Nullmonographie
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In alten
Büchern gestöbert
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Meyers Konversations-Lexikon, 1888; Autorenkollektiv, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien, Vierte Auflage,
1885-1892; 12. Band: Seite 439 |
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Origanum L. (Dosten), Gattung aus der Familie der Labiaten, perennierende Kräuter oder Halbsträucher mit kleinen, ganzrandigen oder mittelgroßen,
gezahnten Blättern, einzeln endständigen, gebüschelten oder rispig angeordneten, dichten Ähren, die aus meist einblütigen Halbquirlen in den Achseln von oft sehr großen und gefärbten, dachziegeligen Hochblättern gebildet sind. 25 Arten, meist in den Mittelmeerländern.
Durch Destillation mit Wasser gewinnt man aus dem Kraut ein ätherisches Öl.
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Origanum vulgare L. (gemeiner
Dosten), perennierend, 30–60 cm hoch, mit eiförmigen, ganzrandigen oder undeutlich gesägten, auf der Oberseite dunkelgrünen, kaum behaarten Blättern und kurzen,
eiförmigen, in einer Doldentraube stehenden Ährchen mit violetten, angedrückten Deckblättchen und roten Blüten, riecht stark aromatisch,
majoranähnlich, schmeckt gewürzhaft, bitterlich herb, wächst in Europa und Mittelasien und war früher, wie das daraus gewonnene ätherische
Öl, offizinell. |
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Handbuch der Drogisten-Praxis Gustav Adolf Buchheister, Verlag von Julius Springer, Berlin, 3. Auflage, 1893 |
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Hérba orígani vulgáris.
Brauner Dost. Oríganum vulgáre. Labiátae.
Deutschland. Stengel mit den Blüthenährchen; Aehrchen mit braunvioletten
Bracteen; Blätter eiförmig, gestielt, ganzrandig oder gezahnt; Geruch angenehm; Geschmack bitter, herb.
Bestandtheile. Aeth. Oel, Gerbsäure. Obsolet. |
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Weiterführende
Informationen
Charakteristik und Beschreibung (engl.)
Quellen |
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Kurzerläuterungen zu Eigenschaften, botanischen Begriffen, Inhaltsstoffen
und Verarbeitung
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