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Stauden mit lappigen, fiederteiligen Blättern, weiten Blattscheiden, vielstrahligen Dolden, hinfälligen Hüllen, vielblätterigen Hüllchen und flacher, breitrandiger Frucht. Heracleum sphondylium L. (gemeiner, unechter oder deutscher Bärenklau), 30–60 cm hoch, mit großen, rauhhaarigen, tief fiederspaltigen Blättern, liefert in den jungen Blättern sehr gutes Futter, auch Gemüse und war früher wie die Wurzel
offizinell. Heracleum sibiricum L., 2,5–3 m hoch, mit 60 cm langen Wurzelblättern und fast 30 cm im Durchmesser haltenden Dolden, ist als sibirisches Futterkraut kultiviert worden, doch bald wieder verschwunden. Es liefert auf gutem Boden viel Blattwerk, welches aber gestampft und gebrüht werden
muss. Diese, wie auch einige andre Arten, von denen manche riesige Dimensionen erreichen, wird auf Rasenplätzen als Zierpflanze kultiviert.
(Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1888,
Blatt 8.393)
Hinweis:
Beachten Sie auch die Anmerkungen im Verzeichnis »Giftpflanzen«. |
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Bärenklau;
Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum) gilt als Giftpflanze u.a. für Pferde, Esel, Kühe, Schweine, Schafe, Ziegen,
Kaninchen und Meerschweinchen. Bei Verdacht auf Vergiftung sollte das betroffene Tier sofort ärztlicher Behandlung unterzogen werden. Es sollte keinesfalls
absichtlich Erbrechen hervorgerufen werden, es sollten auch keine eiweißhaltigen Getränke oder ölhaltigen Substanzen verabreicht
werden - dem Tier möglichst nur etwas Wasser zu trinken geben. Wenn das Tier bereits erbrochen hat, nehmen Sie das Erbrochene in
die Tierarztpraxis mit. |