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Johannisbeere,
schwarze
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auch:
Ahlbeere, Gichtbeere, Ribisel, Schwarze Johannisbeere, Schwarzes Träuble,
Wanzenbeere
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Familie:
Stachelbeergewächse
(Grossulariaceae)
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Blackcurrant (engl.)
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Kleine Pflanzenkunde
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Die Johannisbeere ist ein sommergrüner Strauch,
mit einer Wuchshöhe eineinhalb bis zwei Meter. Die Blätter stehen wechselständig an den Zweigen, sind
gestielt und einfach bis fünffach gelappt.. Die Blüten bilden einfache
Trauben und werden von Insekten bestäubt. Die Beeren werden zur Reifezeit
schwarz und enthalten die Samen. |
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Sammelzeit:
Juli
bis August |
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Heilwirkung & Einsatzbereiche
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Heilend,
fördernd und kräftigend für: Blase, Hals, Harnleiter, Vitalisierung / Steigerung der Leistungsfähigkeit / Anregung des Stoffwechsels,
Kopf |
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Anwendung
bei: Blasenleiden,
Durchfall, Erkältungskrankheiten, Halsentzündungen, Vitamin-C-Mangel,
Migräne, Gicht, rheumatischen Beschwerden, Magenschmerzen |
Eigenschaften:
harntreibend, kraftspendend |
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Wirksame
Teile: Schwarze Johannisbeerblätter (Ribis nigri folium), Schwarze Johannisbeeren
(Ribis nigri fructus) |
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Inhaltsstoffe:
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in den Blättern: Flavonolglykoside, ätherisches Öl, Vitamin C
-
in den Beeren: Anthocyane, Flavonolglykoside, Fruchtsäuren, Vitamin C, Pektine,
Invertzucker |
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Rezepturen & Produkte
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Schwarze Johannisbeeren
lassen sich hervorragend zu Sirup, Gelee, Konfitüre oder zu Fruchtsaft
verarbeiten. Die Blüten der Schwarzen Johannisbeere werden in der Parfümherstellung verwendet.
Aus den Knospen wird ätherisches Öl gewonnen.
Teebereitung
mit Schwarze Johannisbeerblätter:
Etwa
4 g Blätter (fein geschnitten) werden mit siedendem Wasser (150 bis 200
ml) übergossen und nach etwa 10 bis 15 Minuten durch ein Sieb gegeben.
Davon kann mehrmals täglich eine Tasse frisch zubereitet getrunken werden. |
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In der
Tierheilkunde
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Traditionell wird bei Pferden und Eseln
mit Fieber ein milder Aufguss von Schwarzen Johannisbeeren verabreicht. In
der Naturheilkunde wird Pferden und Eseln mit Bronchitis und Husten das Heu in einem
milden Aufguss aus Holunderblüten, Blättern der Schwarzen Johannisbeere und
Salbei angefeuchtet (getaucht).
Allgemeine Empfehlung |
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In alten
Büchern gestöbert
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Meyers Konversations-Lexikon, 1888; Autorenkollektiv, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien, Vierte Auflage, 1885-1892; 9. Band:
Seite 244 |
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Johannisbeerstrauch (Ribes Mill.), Untergattung der Gattung Ribes L. (Familie der Saxifragaceen), unbewehrte Sträucher mit mehr oder weniger verlängerten Blütenzweigen, an deren Basis stehenden, verlängerten Blütenähren und nicht büschelförmig stehenden Blättern. Der echte Johannisbeerstrauch (R. rubrum L.), ein 1–1,6 m hoher Strauch mit meist fünflappigen und doppelt gesägten, wenig behaarten Blättern, schließlich überhängenden Blütentrauben und roten Früchten, ist in Skandinavien, Nordrußland, Sibirien und Nordamerika,
auch in der Türkei, im Orient und auf dem Himalaja heimisch; er kam durch die Normannen nach Frankreich, von dort nach Spanien und der Schweiz, vielleicht auch nach Deutschland, wo er im 16. Jahrh. schon ziemlich allgemein bekannt war und die Beere medizinisch benutzt wurde.
Durch die Kultur hat man auch hellrote, weiße und gestreifte Sorten gezogen. Er gedeiht am besten in leichtem Lehmboden in freier, sonniger Lage, man pflanzt ihn gewöhnlich auf Rabatten, beseitigt an ältern Büschen das abgetragene Holz,
um es durch junge, kräftige Zweige zu ersetzen, und entfernt zu dicht stehende Zweige. Sehr beliebt sind hochstämmige Kronenbäumchen, die durch Veredelung auf Ribes aureum gewonnen werden. Auch zieht man den J. am Spalier als Kordon. |
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Weiterführende
Informationen
Charakteristik und Beschreibung (engl.)
Quellen |
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Kleines Fachlexikon
Kurzerläuterungen zu Eigenschaften, botanischen Begriffen, Inhaltsstoffen
und Verarbeitung
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