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Klatschmohn
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auch: Ackerschnalle,
Mohnblume, Klatschrose
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Familie:
Mohngewächse
(Papaveraceae)
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Corn Poppy
(engl.)
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Lt:
Papaver rhoeas
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Kleine Pflanzenkunde
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Merkmale:
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Wuchshöhe 40 bis 80 cm, weißlichen Milchsaft
bildend
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Stängel lang und behaart, blaugrün
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Laubblätter blaugrün, tief fiederteilig,
gezähnt
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Blüten tiefrot bis scharlachrot,
einzeln endständig (an Stängelhaupt- und Seitenachsen)
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keulenförmige, ovale,
vielsamige Kapsel
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Standort: auf Äckern, an Wegen und
Feldrändern, bevorzugt auf nährstoffreichen Lehmböden
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Blütezeit: Mai bis Juni
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Etwa 14 Arten der Gattung Papaver
L., meist in den gemäßigten und subtropischen Klimaten Europas, Asiens und
Nordafrikas
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Heilwirkung & Einsatzbereiche
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Inhaltsstoffe: Alkaloid
(Rhoeadin) in den Samen und im Milchsaft; Das Alkaloid kann leichte
Vergiftungserscheinungen hervorrufen (Erbrechen, Krämpfe, Durchfall,
Müdigkeit).
Eigenschaften: beruhigend,
hustenstillend
Anwendung: In
der Volksmedizin innerlich als Tee bei Husten und als Beruhigungsmittel |
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Kommission-E (Phytotherapie), Bundesanzeiger
1988: Klatschmohnblüten - Wirksamkeit nicht (ausreichend) belegt; keine Risiken; sog. Nullmonographie;
als Hilfsdroge bzw. Geschmackskorrigenz verwendbar
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In der Tierheilkunde
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Ein Großteil der Pflanzen, die in der
Humanmedizin gebraucht werden, sind auch geeignet zur Behandlung von Tieren.
Klatsch-Mohn (Papaver rhoeas) gilt jedoch als unverträglich u.a. für Pferde,
Rinder und Schweine.
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In alten
Büchern gestöbert
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Handbuch der Drogisten-Praxis Gustav Adolf Buchheister, Verlag von Julius Springer, Berlin, 3. Auflage, 1893
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Flores rhoéados.
Klatschrosenblüthen.
Papáver rhoeas. Papaveracéae, Ueberall gemein auf Getreidefeldern etc.
Blüthenblätter frisch scharlachroth, am Grunde mit einem dunkelvioletten Fleck; getrocknet violett. Die Blätter der beiden ebenso häufigen Mohnarten Papaver dubium und P. argemone gelten als Verwechselung, sind aber in getrocknetem Zustände nicht zu. unterscheiden, sollen auch gleichwirkend sein. Geruch schwach, eigenthümlich, süsslich; Geschmack schleimig, wenig bitter.
Bestandtheile. Spuren eines, auch im Opium gefundenen Alkaloids, Rhoeadin; 2 rothe Säuren, Rhoeadinsäure und Klatschrosensäure; Gummi.
Anwendung. Als schleimiges, hustenlinderndes Mittel, namentlich bei Kindern. Auch zum Färben von Likören.
Beim Trocknen sind die Klatschrosenblätter sehr dünn auszustreuen und häufig zu wenden. Nachdem sie lufttrocken, werden sie am besten im Trockenofen vollständig ausgetrocknet und dann, weil sie sehr leicht Feuchtigkeit anziehen, sofort in gut schliessende Blechgefässe gefüllt.
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Weiterführende
Informationen
Charakteristik und Beschreibung (engl.)
Quellen |
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Kurzerläuterungen zu Eigenschaften, botanischen Begriffen, Inhaltsstoffen
und Verarbeitung
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