Ernährung

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Durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung lassen sich Krankheitsrisiken verringern und wesentliche Beiträge zur Steigerung der Leistungsfähigkeit erzielen. Das Thema "Gesunde Ernährung" ist sehr umfangreich und erfährt durch zahlreiche neue Erkenntnisse regelmäßige Umwälzungen. Daher möchten wir Ihnen nachfolgend einige Informationen weitergeben, die bereits seit Jahrzehnten Bestand und Gültigkeit haben. Doch auch hier können wir nur einen kleinen Einblick gewähren.

  

   

Hildegard von Bingen - Heilkraft aus der Natur

Hildegard von Bingen (1098-1179) gilt als erste Vertreterin der deutschen Mystik des Mittelalters. Ihre Werke befassen sich mit Religion, Medizin, Musik, Ethik und Kosmologie. Nach 1150 verfasste Hildegard mit Causae et Curae (Ursachen und Heilungen), ein Buch über die Entstehung und Behandlung von verschiedenen Krankheiten. Das zweite der naturkundlichen Werke heißt Liber subtilitatum diversarum naturarum creaturarum, „Buch über das innere Wesen (Beschaffenheit und Heilkraft) der verschiedenen Kreaturen und Pflanzen“. Diese naturkundlichen Werke zählen zu den Standardwerken der Naturheilkunde. Die Leistung Hildegards liegt unter anderem darin, dass sie das damalige Wissen über Krankheiten und Pflanzen aus der griechisch-lateinischen Tradition mit dem der Volksmedizin zusammenbrachte und erstmals die volkstümlichen Pflanzennamen nutzte. Der Gedanke der Einheit und Ganzheit ist auch ein Schlüssel zu Hildegards natur- und heilkundlichen Schriften. (Wikipedia)

 
Weiterführende Informationen zum Download
Die Frühjahrskur nach Hildegard von Bingen [PDF, 515 KB]
St. Hildegard-Kurier Nr. 106 [PDF, 1.232 KB]
St. Hildegard-Kurier Nr. 102 [PDF, 969 KB]

Diese Downloads werden Ihnen vom Bund der Freunde Hildegards e.V. aus Österreich zur Verfügung gestellt.

 
 

   
 

Rezepte aus der Natur - nach Maria Treben

 Bärlauch in Milch

Zur Stärkung des Verdauunsssystems sollten besonders magenempfindliche Personen Blätter und Zwiebeln vom Bärlauch, kleingeschnitten, mit warmer Milch übergießen, ca. 3 Stunden ziehen lassen und anschließend diese Flüssigkeit schluckweise trinken. 

 
Bärlauchgeist

Kleingeschnittene Blätter oder Zwiebeln des Bärlauchs werden locker bis zum Hals in eine Flasche gefüllt und mit 38 bis 40%igem Korn übergossen. Dieser Ansatz wird nun 14 Tage in die Sonne bzw. an einen warmen Ort gestellt. Von diesem Geist nimmt man täglich ca. 12 Tropfen in etwas Wasser oder Tee. Diese Mischung verhilft zu einem ausgezeichneten Gedächtnis und beugt der Arterienverkalkung vor.

Bärlauchwein

Man nimmt eine Handvoll kleingeschnittene Blätter, kocht sie kurz in 1/4 Liter Weißwein auf, süßt nach Geschmack mit Honig oder Sirup und trinkt von diesem Wein tagsüber langsam und schluckweise. Zur Stärkung des Verdauungssystems .

Beinwellwein

Je nach Größe 3 bis 4 frische Beinwellwurzeln waschen, fein schneiden und in 1 Liter Weißwein 5 bis 6 Wochen ansetzen. (Ein ausgezeichnetes Mittel bei Lungenleiden.)

Huflattichsaft

Für diesen Frischpflanzensaft werden Huflattichblätter gewaschen und in der Zentrifuge entsaftet. Von diesem Saft nehmen Sie 3 TL in Brühe, Tee oder Milch. Auch zur äußerlichen Anwendung ist Huflattichsaft bestens geeignet. Anwendung bei Bronchitis, Kehlkopf- und Rachenkatarrh, Bronchialasthma und Brustfellentzündung, Husten und Heiserkeit, Atemnot, Erkältungskrankheiten und Entzündungen.

   
 

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Kurzerläuterungen zu Eigenschaften, botanischen Begriffen, Inhaltsstoffen und Verarbeitung


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